Symbolbild Würzburg
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Entenfamilie unter „Begleitschutz“ der Polizei

Verirrte Enten

BAD KISSINGEN. „Polizeischutz“ der besonderen Art durfte eine Entenfamilie am Dienstagvormittag für sich in Anspruch nehmen. Nachdem sich die Tiere zunächst in einen Privatgarten verirrt hatten, führte sie ihr Weg zurück in Richtung Wasser. Problematisch dabei war nur, dass sie eine vielbefahrene Straße nutzten.

„Begleitschutz“ der Polizei

Gegen 10.45 Uhr meldete sich eine Hausbesitzerin bei der Kissinger Polizei und teilte mit, dass sich eine Entenfamilie in ihren Garten verirrt hatte. Dramatisch gestaltete sich die Situation vor Ort wohl auch dadurch, dass mindestens eine Katze von dem Besuch in Nachbarsgarten Wind bekommen hatte. Eine Streife der Bad Kissinger Polizei machte sich daraufhin ganz im Sinne des Tierschutzes auf den Weg in die Von-der-Tann-Straße.

Dort angekommen war die Entenmutter gerade dabei, sich über eine Mauer aus dem Staub zu machen. Eigentlich kein Problem, jedoch führte der Weg der acht Wasservögel dann rasch weiter über die nicht gering mit Autos frequentierte Von-der-Tann-Straße in Richtung Theaterplatz. Einer der beiden uniformierten Beamten entschloss sich dann kurzer Hand zur pragmatischsten Lösung und gab der Entenfamilie bis zum sicheren Ufer der Saale „Begleitschutz“.

Entenfamilie unversehrt

Auf der wenige hundert Meter langen Strecke kamen dem Ordnungshüter auch Passanten zur Hilfe und auch die Autofahrer zeigten sich – zumeist sogar mit einem Lächeln auf den Lippen – äußerst geduldig. Kurz darauf verschwand die Entenfamilie schließlich unversehrt in den Weiten des Kurparks.

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken. 

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