Symbolbild Schweinfurt
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„Atomkraft aus“: Abschaltfest auf dem Marktplatz

Abschaltest am 31. Mai

Am 20. Juni ist es soweit: Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld (AKW) wird abgeschaltet. Am Schweinfurter Marktplatz gibt es deswegen am 31. Mai ein Abschaltfest – mit einem Kultur- und Informationsprogramm und einem ökumenischen Gottesdienst.

Gottesdienst und Künstler

Die Künstler treten allesamt ohne Gage auf. Andreas Kümmert, Willy Michl, Birgit Süß, Hans Well und die Wellbappn, Heidi Friedrich, Annette Grabiger, Eurumer Banditen, Mäc Härder, Dr. Peace, Mainberger Blasmusik, Christoph Weiherer, Mathe Rossi, DGB Songgruppe und Petra Eisend sind am Abschaltfest zu sehen. Nach dem Gottesdienst mit den Mainberger Blasmusikanten um 13 Uhr startet das Programm um 14 Uhr mit der DGB Songgruppe und endet mit Andreas Kümmert.

Anti Atom Talk

Von 14 bis 14.15 Uhr findet eine offizielle Begrüßung durch Gudrun Pausewang statt, Schirmfrau des Abschaltfestes und Autorin von „Die Wolke“. Auch die 2. Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, Sorya Lippert, und Florian Töpper, Landrat Kreis Schweinfurt, sprechen Grußworte. Vier Gesprächsrunden finden daraufhin im „Anti Atom Talk“ statt: 1. „Rückblick mit Zeitzeugen – Wie war es vor 40 Jahren als das AKW gebaut wurde?“, 2. „Einblick – Sekt und Selters für die Abschaltung des AKW“, 3. „Energiewende in Deutschland – wann und wie?“, Umweltthemen der Region: Wer verhindert einen Nationalpark im Steigerwald?“, 4.“Atommüll – keine Lösung in Sicht?“.

„Ein Langgehegter Wunsch“

„Für Schweinfurt geht mit dem Ausstieg der Kernenergie ein langgehegter Wunsch in Erfüllung“, so Oberbürgermeister Remelé. „Wir sind uns aber auch darüber im Klaren, dass die Energiewende ohne Brückentechnologie nicht durchführbar sein wird.“ Auch Schirmherrin Pausewang meint: „Natürlich wissen wir, dass mit der Abschaltung eines Atomreaktors die Gefahr noch nicht verschwunden ist.“ Denn auch der Atom-Müll, der in der Nähe der meisten Kernreaktoren gelagert wird, strahlt noch.

 

 

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