Symbolbild Schweinfurt
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Größere Suchaktion: Vermeintlicher Ballonabsturz

Gemeldeter Ballonabsturz

LANDKREIS SCHWEINFURT. Ein von einem Zeugen am Samstagmittag mitgeteilter Ballonabsturz löste innerhalb der Polizei zunächst eine größere Suchaktion aus.

Nachdem auch der Polizeihubschrauber in die Absuche eingebunden worden war, konnte von dessen Besatzung das in einem Baum hängende „unbekannte Flugobjekt“ gefunden und Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich nach Überprüfung um ein großes Gurkenfeldabdeckflies.

Notrufmeldung und Streifenwagenbesatzung

Gegen 11.25 Uhr erhielt die Schweinfurter Polizeiwache eine Notrufmeldung über einen Ballonabsturz nordwestlich von Schweinfurt. Nachdem der „Absturzort“ zunächst nicht näher lokalisiert werden konnte, nahm schließlich eine der eingesetzten Streifenwagenbesatzungen den Mitteiler auf, um sich die Stelle genau zeigen zu lassen. In der Zwischenzeit wurde auch bereits der Polizeihubschrauber „Edelweiß 6“ zur Absuche angefordert.

Weitere telefonische Nachfragen bei den Flughäfen in Haßfurt, Gochsheim sowie dem Luftfahrtbundesamt, nach einem Ballon mit Transponder, verliefen allesamt negativ. Um 12.34 Uhr teilte die Hubschrauberbesatzung den ersten Sichtkontakt zu dem „abgestürzten Flugobjekt“ in einem Waldstück nördlich von Röthlein, in der Nähe der dortigen Seen, mit. Die eingesetzten Streifen wurden sofort dorthin gelotst.

Riesengroße Abdeckplane

Aber schon kurze Zeit später konnte Entwarnung gegeben werden. Es hing glücklicherweise nur eine riesengroße Abdeckplane in den Bäumen. Vermutlich ist sie durch den starken Westwind hochgewirbelt und fortgetrieben worden. Eine weitere Nachschau aus der Richtung woher sie gekommen sein könnte, und zwar bei Grafenrheinfeld, ergab, dass dort hinter dem Friedhof mehrere Gurkenfelder mit großen Fliesplanen abgedeckt waren.

Eine fehlte jedoch. Der zuständige Landwirt wurde kontaktiert. Er vermutete eine „Windhexe“, die in das Feld fuhr und das 100 mal 12 Meter große Teil einfach „mitnahm“. Um weitere gleichgelagerte Mitteilungen zu vermeiden, begann er sofort damit, das Flies von den Bäumen zu entfernen.

Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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