Symbolbild Schweinfurt
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Split auf der Fahrbahn – Zeugen gesucht

Split in Serpentinenkurven festgestellt

EBERN, LKR. HASSBERGE. Nachdem am Donnerstagvormittag eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Ebern Split auf einer beliebten Motorradstrecke festgestellt hat, laufen jetzt polizeiliche Ermittlungen. Hierbei soll unter anderem geklärt werden, ob der Split eventuell vorsätzlich dort verbreitet wurde. Die Polizeiinspektion Ebern hofft auch auf Zeugenhinweise.

Gefahr für Motorradfahrer

Gegen 11:00 Uhr war eine Streifenbesatzung auf der Staatsstraße 2278 von Untermerzbach in Richtung Ebern im Bereich „Am Hambach“ unterwegs. In mehreren Serpentinenkurven stellten die Beamten weißen Split fest, der für Motorradfahrer eine potentielle Gefahr darstellt. Sofort wurde die Freiwillige Feuerwehr Ebern alarmiert, die zunächst bei der Vollsperrung der Staatsstraße unterstützte.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Split absichtlich in den Kurven ausgebracht worden war, sind entsprechende Ermittlungen angelaufen. Nach der Tatbestandsaufnahme reinigte eine Kehrmaschine der Straßenmeisterei Zeil am Main die Strecke. Im Anschluss wurde sie wieder für den Verkehr freigegeben.

Vorsätzliches Handeln?

Bislang konnte noch nicht geklärt werden, wie das Material auf die Fahrbahn gelangen konnte. Es kann auch noch nicht ausgeschlossen werden, dass ein entsprechendes Fahrzeug das Material verloren hat. Ebenso besteht die Möglichkeit, dass ein Unbekannter den Split vorsätzlich ausgebracht hat. Die Polizeiinspektion Ebern hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

Schwerwiegende Straftat

Sollte sich im Rahmen der Ermittlungen herausstellen, dass ein vorsätzliches Handeln zugrunde liegt, so möchte das Polizeipräsidium Unterfranken betonen, dass dies eine schwerwiegende Straftat darstellen würde, die in letzter Konsequenz mit langen Haftstrafen geahndet werden kann. Für Motorradfahrer, die unvorbereitet auf solche Hindernisse treffen, stellt dies eine potentiell lebensgefährliche Situation dar.

Wer entsprechende Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09531/924-0 zu melden.

Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken. 

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