Symbolbild Schweinfurt
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Erfundene Unterschlagung einer Jugendlichen

Vertuschter Handyverlust

Weil eine 15-Jährige den Verlust ihres Handys vertuschen wollte, kam sie am Montagabend zur Polizeidienstelle und erstattete eine Anzeige wegen Unterschlagung. Sie gab an, dass sie am selben Tag auf dem Schweinfurter Volksfest unterwegs war.

Handy als verlustig gemeldet

Bei einem Fahrgeschäft habe sie dann ihr Smartphone am Kassenhäuschen abgegeben, um es nicht während der Fahrt zu verlieren. Im Anschluss wollte sie ihr Handy wieder abholen. Hier wurde ihr erklärt, dass kein Telefon abgegeben wurde.

Die Polizeibeamten nahmen daraufhin sofort Kontakt mit dem Fahrgeschäft auf. Dabei kam ein ganz anderer Sachverhalt zu Tage. Die Jugendliche habe kein Handy dort abgegeben, sie habe lediglich nach ihrer Fahrt ihr Handy dort als verlustig gemeldet.

Vortäuschen einer Straftat

Mit dieser Tatsache konfrontiert erklärte die Schülerin, dass sie die Unterschlagung erfunden habe, weil sie damit den Verlust ihres 550 Euro teuren Smartphones rechtfertigen wollte. Die Jugendliche wird nun wegen Vortäuschen einer Straftat und falsche Verdächtigung zur Anzeige gebracht.

Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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