Symbolbild Schweinfurt
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Mehler-Fest: Einweihung der Stelen

Stelen des Künstlers Herbert Mehler

Am Samstag, 18.7. ab 12 Uhr ist es so weit. Die bereits seit einiger Zeit zwischen Kunsthalle und Theater platzierten und fest zum Stadtbild gehörenden Stelen des Künstlers Herbert Mehler werden mit einem Bürgerfest des Kunstvereins Schweinfurt offiziell der Öffentlichkeit übergeben.

Der Künstler selbst wird gemeinsam mit Oberbürgermeister Sebastian Remelé, dem Leiter der Kunsthalle, Dr. Erich Schneider und den Vorständen des Kunstvereins am Festakt und der anschließenden Festlichkeit teilnehmen.
Herzlich eingeladen sind nicht nur die Mitglieder des Vereins, sondern alle Bürgerinnen und Bürger, die diesen besonderen Moment miterleben möchten.

Livemusik im Programm

Alle die kommen, dürfen sich über ein abwechslungsreiches Programm freuen. Wandelnde Fuso und Spola-Figuren werden zu erleben sein, beim abwechslungsreichen Kinderprogramm – in Zusammenarbeit mit der Muse der Kunsthalle – werden u.a. die Skulpturen gebastelt, bei einer Tombola gibt es attraktive Preise zu gewinnen, um nur einige Punkte zu nennen.

Livemusik gibt es mit den Eurumer Banditen, einem Quartett, das sich seit einigen Jahren einen großen Fankreis erspielt hat. Ihre „Straßen- und Wirtshausmusik“ ist in erster Linie frisch, jung, lustig – kurzum einfach anders. Egal ob „Lumperliedli“, Schlager oder auch moderne Jazz- und Rocknummern, die Burschen aus dem kleinen Untereuerheim am Main spielen was ihnen gefällt und das auf ihre eigene Weise.

Die Teufelsgeige als Hingucker

Dass sie bei der Interpretation auch gerne mal unkonventionelle Wege gehen, zeigt sich schon bei ihrer Instrumentierung, Tenorhorn, Posaune, Saxophon und natürlich der Hingucker, die Teufelsgeige. Und die Banditen wären nicht sie selbst, wenn sie „nur“ Musik spielen würden, denn vor allem ihre frech-fröhliche Art und original fränkische „Schlappgoschn“ machen sie zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Auch kulinarisch wird kein Gast zu kurz kommen. Ein reichhaltiges Speisen- und Getränkeangebot wird diese Tag zu einem echten Schweinfurter Bürgerfest machen. Die Erlöse des Festes kommen wiederum der Kunst in Schweinfurt zugute.

Fuso und Spola

Fuso und Spola heißen die ca. sechs Meter hohen Objekte, die im Jahr 2011 anlässlich der Ausstellung Mehlers in der Kunsthalle unter dem Titel „Parallelwelten“ installiert wurden. Dr. Joachim Haas, damals Vorsitzender des Kunstvereins, machte sich dafür stark, dass die Stelen auch nach der Ausstellung in Schweinfurt verbleiben sollten. Ein Objekt wurde daraufhin von der Stadt Schweinfurt und ein Objekt vom Kunstverein erworben.

Großer Dank gebührt den Mitgliedern des Kunstvereins, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen den Erwerb dieser außergewöhnlichen und herausragenden Installation im Öffentlichen Raum ermöglicht haben. Hinzu kommen Sponsoren, die immer wieder mit großer Bereitschaft die Kunst in Schweinfurt mit Geld- und Sachleistungen fördern. Besonders hervorzuheben ist in diesem Fall die Fa. Riedel, die die Fundamente für die Skulpturen kostenfrei angefertigt hat.

Hintergrund

Der Kunstverein Schweinfurt besteht seit fast dreißig Jahren und hat knapp 700 Mitglieder. In dieser Zeit konnten Kunstwerke im sechsstelligen Bereich für Schweinfurt erworben werden. Auch im Bereich „Kunst im Öffentlichen Raum“ hat der Kunstverein prägende Spuren hinterlassen. Das bekannteste Werk ist der Anker des Künstlerpaares Matschinsky-Dennighoff, der seit 1997 auf der Schleusinsel zwischen Konferenzzentrum und Altstadt steht, von den Schweinfurtern zärtlich „Ringelschwänzchen“ genannt wird und das Stadtbild vom Main her prägt.

Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation des Kunstvereins Schweinfurt.

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