Symbolbild Schweinfurt
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Ausnüchterungszelle nach Widerstand

In Haftzelle ausgenüchtert

SCHWEINFURT. Ein 32-jähriger Landkreisbewohner hat am Mittwochnachmittag bei seiner Festnahme Widerstand geleistet. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Der Tag endete für den Beschuldigten in einer Ausnüchterungszelle.

Heruntergelassene Hose

Gegen 17.20 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass eine männliche Person am Georg-Wichtermann-Platz „untenrum“ nackt herumlaufen würde. Die kurz danach eintreffende Streife ertappte den Beschuldigten dabei, wie er mit heruntergelassener Jeans und Boxershorts an einem Schaufenster lehnte und gerade dagegen urinierte. Sein Glied war für alle Vorübergehenden deutlich sichtbar. Bereits bei der ersten Kontaktaufnahme erkannten die Ordnungshüter, dass er nicht mehr ganz nüchtern zu sein schien.

Unter Drogeneinfluss

Zudem stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass der Frührentner auch sehr deutlich unter dem Einfluss von Drogen stand. Nachdem ihm die Festnahme zur Ausnüchterung erklärt worden war, sollte er zum Streifenwagen verbracht werden. Dabei wehrte er sich und trat einem Beamten schmerzlich gegen das Schienbein. Der Tritt war so stark, dass sogar der Schuh danach einen Riss aufwies.

In Ausnüchterungszelle gesperrt

Mit vereinten Kräften wurde der Mann schließlich in den BMW verbracht und in die Ausnüchterungszelle gesperrt. Während der Fahrt dorthin beleidigte er die Polizisten auch noch mit den unflätigsten Ausdrücken.
Anzeigen wegen Widerstands, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Erregung öffentlichen Ärgernisses werden folgen.

Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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