Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

Zahlreiche Enkeltrickbetrüger unterwegs

Dreiste Betrüger

RAUM SCHWEINFURT UND LKR. BAD KISSINGEN. Im Raum Schweinfurt haben im Laufe des Mittwochs Enkeltrickbetrüger immer wieder versucht, Senioren um ihr Erspartes zu bringen. In allen Fällen reagierten die Angerufenen allerdings geistesgegenwärtig und gaben den dreisten Betrügern keine Chance auf Beute. Besonders erwähnenswert ist die Hartnäckigkeit der Täter: trotz Ablehnung versuchten sie es bei einer Familie gleich dreimal und boten sogar die Bestellung eines Taxis an.

Acht Fälle am Mittwoch

Insgesamt viermal läutete das Telefon am Vormittag bzw. in den Mittagsstunden bei Rentnern in Schweinfurt. Die Anrufer gaben sich offenbar wechselweise als Enkel, Cousin oder Neffe aus und forderten bis zu 21.000 Euro für einen angeblichen Autokauf oder eine kurzfristige Geldanlage. Im Laufe des Nachmittags versuchten die dreisten Täter zweimal in Werneck ihr „Glück“. Auch hier probierten sie den Angerufenen ein Verwandtschaftsverhältnis vorzutäuschen, um letztlich rund 12.000 Euro für einen Autokauf zu erlangen.

Hartnäckige Täter

In Münnerstadt ging es mit derselben Masche gleich zweifach um 40.000 Euro für ein angebliches Immobiliengeschäft in Bad Kissingen. Besonders dreist war, dass die Täter nach einem ersten Scheitern noch mehrfach die Senioren anriefen. Dabei reduzierten sie die geforderte Summe auf 20.000 Euro und baten an, extra ein Taxi für die Fahrt zur Bank zu bestellen und sogar die Kosten dafür zu übernehmen. Glücklicherweise zahlte sich die Hartnäckigkeit der Täter nicht aus und sie mussten unverrichteter Dinge aufgeben. In allen Fällen hat die Kripo Schweinfurt die Sachbearbeitung übernommen.

Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern

Eindringlich warnt die Polizei weiterhin vor den Telefonbetrügern! Ganz gezielt bittet die Kripo auch um Hinweise von Taxifahrern oder -zentralen: Sollte diesen die Fahrt einer Seniorin bzw. eines Seniors zu einer Bank irgendwie verdächtig vorkommen, z.B. weil ein Dritter den Auftrag erteilt hatte, wird um Mitteilung über Notruf 110 gebeten.

Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation des Polizeipräsidiums Unterfranken.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT