Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

Aquaplaning – immer noch ein Fremdwort?

Regenunfälle

Am Samstag ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der VPI Schweinfurt-Werneck aufgrund Aquaplaning drei Verkehrsunfälle mit 2 leichtverletzten Personen und einen Gesamtschaden von ca. 27000 Euro.

Ins Schleudern geraten

Am Vormittag um 10.10 Uhr befuhr eine 45jährige Fränkin den mittleren von drei Fahrstreifen der BAB A 7 Richtung Kassel, als ihr Pkw zwischen den Anschlussstellen Oberthulba und Wildflecken, Gemeindebereich Schondra, aufgrund Aquaplaning ins Schleudern geriet. Der Peugeot schleuderte zunächst nach links gegen den Bordstein und anschließend nach rechts gegen die Außenschutzplanken.

Das total beschädigte Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Die leichtverletzte Fahrerin kam ins Krankenhaus. Der Schaden wird auf 16000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Oberthulba war vor Ort und sicherte die Unfallstelle ab.

Zu hohe Geschwindigkeit

Aufgrund der Witterung nicht angepasster Geschwindigkeit ereigneten sich am Nachmittag fast zeitgleich zwei weitere Verkehrsunfälle. Um 17.00 Uhr geriet auf der A 70 im Bereich Gochsheim ein Ford-Fiesta bei Starkregen ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Die 23-jährige Fahrerin war Richtung Bayreuth unterwegs, als sie kurz vor der AS Schonungen die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Mit leichten Verletzungen wurde sie in ein Schweinfurter Krankenhaus verbracht. Ihr Pkw musste abgeschleppt werden. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei mussten das beschädigte Abfahrtsschild wieder aufrichten und die Feuerwehr die Fahrbahn reinigen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5500 Euro.

Kontrolle verloren

Um 17.04 Uhr war ein Mercedes-Fahrer auf dem linken Fahrstreifen der A 7 Richtung Kassel unterwegs, als er etwa auf Höhe der Rastanlage „Riedener Wald“ bei Regen aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Pkw verlor. Das Fahrzeug drehte sich viermal um die eigene Achse und kam letztendlich an der Mittelschutzplanke zum Stehen.

Der 31-jährige Fahrer wurde nicht verletzt, sein Fahrzeug musste jedoch abgeschleppt werden. Da Dreck auf die Fahrbahn gewirbelt wurde, musste auch hier die Autobahnmeisterei zum Reinigen der Fahrbahn anrücken. Der nicht mehr fahrbereite Mercedes musste abgeschleppt werden. Schaden an Fahrzeug und Schutzplanke ca. 5500 Euro.

Dieser Artikel beruht auf einer gemeinsamen Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. 

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT