Symbolbild Würzburg
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Großflächiger Stromausfall in Schweinfurt

Explosion einer Trafostation

SCHWEINFURT. Die Explosion einer Trafostation am Samstagmorgen sorgte für den Ausfall der Elektrizität in weiten Teilen Schweinfurts. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und kümmerte sich um die weiteren Maßnahmen. Über eine Warnmeldung wurden die Bürger gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch Spezialisten der Stadt Schweinfurt sind eingeschaltet. Warum es zur Explosion kam ist derzeit noch unklar.

Schwarze Rauchwolke

Kurz nach 08:15 Uhr war der Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums eingegangen. Ein Zeuge meldete die Explosion einer Trafostation am Umspannwerk in der Ernst-Sachs-Straße. Auch offene Flammen teilte der Mann mit. Sofort machte sich die Schweinfurter Feuerwehr auf den Weg und begann mit den ersten Maßnahmen vor Ort. Eine schwarze Rauchwolke stieg auf und war weithin zu sehen. Trümmerteile beschädigten geparkte Pkws.

Stromlose Ampeln

Nach der Explosion fiel der Strom in weiten Teilen aus. Welche Stadtteile und umliegenden Gemeinden genau betroffen sind, steht derzeit (Stand 08:40 Uhr) noch nicht genau fest. Dies hat zur Folge, dass zum Beispiel auch Ampeln stromlos sind. Spezialisten der Stadt Schweinfurt sind eingeschaltet und planen derzeit mit den tangierten Stellen die weiteren Maßnahmen.

Explosionsursache ungeklärt

Mehrere Polizeistreifen sperrten Straßen rund um die Trafostation ab. Warum es zu der Explosion gekommen ist, steht derzeit noch nicht fest. Über eine Warnmeldung werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da noch unklar ist, ob von dem schwarzen Rauch eine Gefahr ausgeht.

Nachtrag 1 zur Explosion einer Trafostation in Schweinfurt – Stand 11:30 Uhr

Die Schweinfurter Feuerwehr hatte den Brand nach der Stromabschaltung der  Trafostation rasch unter Kontrolle. Die schwarze Rauchwolke hatte sich schnell aufgelöst und die Gefahrenmeldung konnte wieder zurückgenommen werden.

Die Trafostation befindet in einem umzäunten Gelände und hat die geschätzte Größe von fünf mal sechs Metern und eine Höhe von ca. vier bis fünf Meter. Durch umherfliegende Teile sind insgesamt drei geparkte Pkws und ein vorbeifahrendes Fahrzeug beschädigt worden. Der Gesamtsachschaden an dem Trafohaus an sich bewegt sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen im deutlich sechsstelligen Bereich. Personen sind nach derzeitigem Kenntnisstand glücklicherweise keine verletzt worden.

Stromversorgung wieder hergestellt

Um etwa 10:00 Uhr war die Stromversorgung nahezu komplett wieder hergestellt und die Straßensperrungen aufgehoben. Es waren bis dahin insgesamt sieben Schweinfurter Stadtteile ohne Elektrizitätsversorgung. Die Bahnstrecke in diesem Bereich war zeitweise für den kompletten Zugverkehr gesperrt.

In der Folge war die Feuerwehr weiter mit der Kühlung der Trafostation beschäftigt. Warum es überhaupt zur Explosion gekommen ist, steht weiter noch nicht fest. Hierzu haben die Brandermittler der Kriminalpolizei Schweinfurt die ersten Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Hinweise darauf, dass die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, liegen bislang nicht vor.

 

Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken.

 

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