Symbolbild Würzburg
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Verleihung des Würzburger Friedenspreises

Glückwünsche an das Bündnis

Am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr findet die Preisübergabe des Würzburger Friedenspreises an „Schweinfurt ist bunt“ im Foyer des Mainfrankentheaters in Würzburg statt. Das Bündnis „Schweinfurt ist bunt“ wird in diesem Jahr mit dem 1.500 Euro dotierten Würzburger Friedenspreis ausgezeichnet – dies verkündete DGB-Chef Frank Firsching. Das Schweinfurter Bündnis, das im Frühjahr 2010 gegründet wurde, umfasst insgesamt 70 Partnerorganisationen, Vereine und Parteien. Anlässlich der Preisverleihung beglückwünscht die DGB Bayern und die SPD Unterfranken sowie MdB Klaus Ernst, Mitglied des Deutschen Bundestages.

DGB Bayern beglückwünscht „Schweinfurt ist bunt“

Der DGB Bayern beglückwünscht „Schweinfurt ist bunt – Bündnis für Demokratie und Toleranz“ zur Verleihung des Würzburger Friedenspreises 2015 an diesem Sonntag. Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayern, sagt: „Dieser Preis für das Schweinfurter Bündnis stärkt den gesellschaftlichen Kampf gegen Rassismus und Rechtsradikalismus. Über die Grenzen von Parteien, Konfessionen, Verbänden und Vereinen hinweg macht das Bündnis seit fünf Jahren kraftvoll klar, dass Ausländerfeindlichkeit keinen Platz in unserer demokratischen Gesellschaft hat. Die Preisverleihung ist auch ein Fingerzeig an alle, die im politischen Diskurs Ausgrenzung und Diskriminierung betreiben und so rassistische Ressentiments schüren.“

„Schweinfurt ist bunt – Bündnis für Demokratie und Toleranz“ ist anlässlich einer geplanten Kundgebung der rechtsextremen Kameradschaftsvereinigung „Freies Netz Süd“ am 1. Mai 2010 in Schweinfurt entstanden. Dem Bündnis ist es an diesem Tag gelungen, 10.000 Bürgerinnen und Bürger gegen den Rechtsradikalismus auf die Straße zu bringen. Seitdem engagiert sich das Bündnis nachhaltig, kreativ und konsequent gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass. Das Bündnis vernetzt die zivilgesellschaftlichen Kräfte, bietet eine ständige Diskussions- und Austauschplattform, organisiert Widerstandsaktionen bei Aufmärschen von Rechtsradikalen, führt Veranstaltungen durch und unterstützt andere nordbayerische Bündnisse in Konfliktsituationen. Inzwischen hat „Schweinfurt ist bunt“ 66 Mitglieder. Dazu gehören der DGB, Kirchen, Organisationen, Vereine und Verbände sowie alle im Bundestag und im Landtag vertretenen Parteien.

SPD Unterfranken gratuliert „Schweinfurt ist bunt“

Am Sonntag wird im Mainfrankentheater der Würzburger Friedenspreis verliehen. In diesem Jahr geht der seit 1995 verliehene Preis an „Schweinfurt ist bunt“. „Wir als UnterfrankenSPD gratulieren den inzwischen über 60 Vereinen, Organisationen, Parteien und Gruppen, sich gemeinsam gegen Rechtsextremismus und Fremdenhass, für Demokratie und Toleranz engagieren. Und besonders gratulieren wir natürlich der Schweinfurter SPD, die von Anfang an dieses Bündnis mit Leben erfüllt hat“, so SPD-Bezirksvorsitzender Bernd Rützel.

„Hier wird eine fünfjährige, intensive und kontinuierliche Arbeit gewürdigt, die von einer breiten gesellschaftlichen Vereinigung getragen wird. Genau das ist das Erfolgsrezept gegen Rechts: Nur wenn alle Demokratinnen und Demokraten zusammen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus aufstehen, gibt es solch kraftvolle Widerstandsaktionen bei Aufmärschen von Rechtsradikalen“, so Rützel weiter. Zuletzt habe man in Stammheim gesehen, was eine gemeinsame Aktion bewirken könne.

MdB Klaus Ernst beglückwünscht „Schweinfurt ist bunt“

„Engagement gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit kann gar hoch nicht genug geschätzt werden. Dass nun das Schweinfurter Bündnis den Würzburger Friedenspreis erhält, ist eine bedeutende Anerkennung seiner Arbeit. „Das hat das Bündnis auch verdient,“ erklärt Klaus Ernst, Schweinfurter Bundestagsabgeordneter der Linksfraktion, mit Blick auf das Schweinfurter Bündnis für Demokratie und Toleranz, das diesen Sonntag mit dem Würzburger Friedenspreis 2015 ausgezeichnet wird. Ernst weiter:

„Ich gratuliere den etwa 70 aktiven Organisationen, Vereinen und Parteien von „Schweinfurt ist bunt“ und ganz besonders auch dem DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching als Initiator und Sprecher des Bündnisses. Dem Bündnis wünsche ich weiterhin Mut und viel Kraft für seine verdienstvolle Arbeit. Ausländerfeindlichkeit darf keinen Platz in unserer demokratischen Gesellschaft haben – weder in Schweinfurt noch anderswo!“

Dieser Artikel beruht auf Presseinformationen der SPD Unterfranken und der DGB Bayern sowie MdB Klaus Ernst, Mitglied des Deutschen Bundestages.

 

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