Symbolbild Würzburg
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Spatenstich: größtes Prüfzentrum für Wälzlager weltweit

Schwerpunkt Windenergie

2017 soll es eröffnet werden: Das größte Prüfzentrum für Wälzlager weltweit am Standort Schweinfurt. Am heutigen Dienstag, dem 14. Juli ist, so schreibt die Main-Post, Spatenstich für den gigantischen Prüfstand mit Schwerpunkt „Windenergie“.

Fast 40 Millionen Euro

Für insgesamt fast 40 Millionen Euro errichtet SKF das größte Prüfzentrum für Wälzlager weltweit. Das Land Bayern und der Bund fördern das Projekt mit zusammen mehr als drei Millionen Euro. Das neue SKF Testcenter für Großlager wird auf dem Gelände von „Werk 3“ in Schweinfurt entstehen.

High-Tech-Bekenntnis

„Das neue Testzentrum ist also nicht nur ein weiteres herausragendes Bekenntnis zum Hochtechnologie-Standort Schweinfurt, sondern auch ein High-Tech-Bekenntnis zu unseren erfolgreichen Umweltschutzanstrengungen“, so Manfred E. Neubert, Vorsitzender der Geschäftsführung der SKF GmbH.

Zwei neue Gebäudekomplexe

Das neue Prüfzentrum wird aus zwei sich ähnelnden Gebäudekomplexen bestehen, wobei jeder Flügel etwa 80 x 20 Meter misst. Einer dieser Flügel nimmt technische Hilfseinrichtungen auf; im anderen Flügel kommen zwei bereits vorhandene SKF Testeinrich- tungen sowie die beiden brandneuen Prüfstände unter.

Der „monumentalere“ der beiden Neuzugänge eignet sich besonders gut für Großlager im Bereich der Erneuerbaren Energien, während der andere vornehmlich der Prüfung von Großlagern für Industriebereiche wie z.B. Schiffbau, Bergbau oder auch Zement und Stahl dient.

Schwerpunkt „Windenergie“

Der gigantische Prüfstand mit Schwerpunkt „Windenergie“ wird der weltweit erste sein, der nicht nur ein einzelnes Hauptlager für Windturbinen, sondern gleich die komplette Lagerungseinheit – inklusive Umbauteilen des Kunden – testen kann. Dabei ist er bereits auf Konstruktionen vorbereitet, wie sie beispielsweise für kommende Generationen von Multi-MW-Windturbinen zu erwarten sind. Konkret heißt das, dass dieser Prüfstand Lager mit einem Außendurchmesser von 4,5 Metern (in einer weiteren Ausbaustufe sogar 6 Meter) aufnehmen kann.

Diese Meldung beruht auf einer Presseinformation der SKF.

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