Symbolbild Würzburg
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Waldbrandgefahr mit höchster Gefahrenstufe

Regierung ordnet Befliegung ab Freitag an

UNTERFRANKEN. Der trockenste Sommer seit 40 Jahren in Unterfranken dauert weiter an. Aufgrund der seit April herrschenden großen Trockenheit und vor allem wegen der zum Wochenende hin wieder in extreme Regionen ansteigenden Tageshöchsttemperaturen bei immer noch sehr langer Sonnenscheindauer ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken bereits von Freitag, 17. Juli 2015 bis vorerst Sonntag, 19. Juli 2015 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Warnstufe 5

In Unterfranken ist bereits ab Freitag mit einer sehr hohen Waldbrandgefahr (Stufe 5) zu rechnen. Darüber hinaus besteht eine Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Kissingen und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

Auf Grund des sommerlichen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in der Natur zu rechnen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken. 

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