Symbolbild Würzburg
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Enkeltrickbetrüger weiter in Unterfranken aktiv

14 Fälle gemeldet

SCHWEINFURT UND WÜRZBURG. Betrüger haben am Donnerstag erneut versucht, Senioren im Raum Schweinfurt und Würzburg um ihre Ersparnisse zu bringen. Glücklicherweise fielen die Angerufen nicht auf die Masche herein und es kam zu keiner Geldübergabe.

Rentner und Rentnerinnen als Opfer

In Stadt und Landkreis Schweinfurt und in zahlreichen Stadtteilen von Würzburg hatte in 14 Fällen am Nachmittag das Telefon geklingelt. Die männlichen und weiblichen Anrufer hatten in der Zeit von 14:00 Uhr bis etwa 17:00 Uhr zahlreiche Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 88 Jahren als Opfer ausgesucht. Die Betrüger gaben sich als Verwandte oder Bekannte aus und forderten auf unterschiedlichste Weise teilweise hohe Bargeldsummen oder Schmuck, den sie bei einem Besuch gerne in Empfang nehmen wollten. Da wurde um Hilfe nach einem Unfall gebeten oder beispielsweise auch der Kauf einer Immobilie angebracht, für den man nun einen Geldbetrag bräuchte.

Tipps der Polizei

Die Seniorinnen und Senioren ließen sich jedoch glücklicherweise allesamt nicht täuschen und gingen auf die Forderungen nicht ein. Oft beendeten die älteren Damen und Herren das Telefonat zügig, nachdem sie den Schwindel durchschaut hatten. Die Unterfränkische Polizei rät insbesondere älteren Bürgern am Telefon weiterhin misstrauisch zu sein und nicht auf Geldforderungen einzugehen. Im Zweifelsfall sollte immer ein Vertrauter zu Rate gezogen oder ihre örtliche Polizeidienststelle verständigt werden.

Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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