Symbolbild Würzburg
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Feuer in „Geisterhaus“: Einsturz-und Lebensgefahr

Bis auf Grundmauern niedergebrannt 

HASSFURT, LKR. HASSBERGE. Am Sonntagabend ist ein leerstehendes und einsturzgefährdetes Anwesen an der Hohen Wann vollständig ausgebrannt. Ortskundigen dürfte das Gebäude auch als sogenanntes „Geisterhaus“ bestens bekannt sein. Die Brandursache ist derzeit noch völlig unklar. Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen übernommen.

Gegen 17.00 Uhr war der Brand der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mitgeteilt worden. Als die ersten Streifen kurze Zeit später Am Hüttberg eintrafen, brannte das Gebäude bereits lichterloh. Ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren aus Haßfurt, Augsfeld, Zeil, Knetzgau, Königsberg und Krum bekämpften in der Folge die Flammen. Ein Ausbreiten des Feuers auf umstehende Bäume konnte so größtenteils verhindert werden. Aufgrund der bestehenden Waldbrandgefahr war auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz, um den Funkenflug aus der Luft zu beobachten.

Einsturz-und Lebensgefahr

Verletzt wurde bei dem Feuer zum Glück niemand. Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zur Schadenshöhe liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Allerdings war das „Geisterhaus“ bereits vor dem Brand in einem denkbar schlechten Zustand. In den Räumlichkeiten herrschte durch Unrat zum Teil Chaos und die Decken drohten einzustürzen.

Aufgrund der bestehenden Einsturzgefahr gestalten sich auch die Ermittlungen im Hinblick auf die Brandursache schwierig. In diesem Zusammenhang ergeht auch nochmals der dringende Hinweis an die Bevölkerung, auf gar keinem Fall die Brandruine zu betreten. Es besteht definitiv Lebensgefahr!

Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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