Symbolbild Schweinfurt
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Haltestelle muss für Veranstaltungen weichen

Wegen Veranstaltungen und Baustellen verlegt

Wegen Veranstaltungen an 73 Tagen und baustellenbedingt an 28 Tagen, so schreibt die Main-Post, musste die Bushaltestelle am Marktplatz in Schweinfurt weichen. Um veranstaltungsbedingte Sperrungen zu minimieren, forderte Stadträten Ulrike Schneider nun einen Antrag – der mit neun gegen fünf Stimmen abgelehnt wurde.

Forderung im Stadtrat

Wegen des Fisch-, Frühjahrs- und Herbstmarktes, so forderte Schneider, solle die Haltestelle künftig nicht mehr verlagert werden oder alternativ für alle betroffene Linien den Zustieg an die Marktplatz-Nordseite zu verlegen. Ein Argument, das sie vorbrachte stellten außerdem die vielen älteren Personen dar, für die der Einstieg an der Markt-Ostseite eine nahe Bus-Halte zum Markt und diversen Einkaufsmöglichkeiten biete. Auch Oberbürgermeister  Sebastian Remelé meint dazu: „Ich weiß von Bürgerstimmen, dass der Rusterbertg als zu weit empfunden wird.“

135.000 km Umwege und 145.000 Euro Kosten

Ganz so einfach sei laut Angaben der Main-Post eine Umgestaltung der Ostseite allerdings nicht. Denn hierbei müssten die Linien Deutschhof, Schonungen und Hochfeld dann stadtauswärts über die Obere Straße und stadteinwärts über den Rusterberg, beziehungsweise Kornmarkt, geführt werden. Dies lehnten die  Stadtwerke  allerdings ab und favorisierten stattdessen eine Komplettverlegung aller Markt-Buslinien an den Rusterberg. Umwege von 135.000 Kilometern und Kosten von insgesamt 145.000 Euro im Jahr würden dadurch entstehen, so die Main-Post.

Prüfung des Liniennetzplans

Den Busverkehr von der Ostseite und aus der Rückertstraße dauerhaft zu verbannen stieß bei einigen Stadträten auf Zustimmung, wurde letztendlich aber wieder verworfen. Stattdessen einigte man sich auf eine Prüfung des Liniennetzplans der Stadtwerke insgesamt und einen Prüfauftrag an die Verwaltung für ein Konzept, wie der Marktplatz künftig angefahren werden solle.

 

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