Symbolbild Schweinfurt
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Nach Großbrand in Sägewerk: Mögliche Brandursache ermittelt

Kripo sucht Zeugen

HAMMELBURG / UNTERERTHAL, LKR. BAD KISSINGEN. Nach dem Großbrand in einem Sägewerk am Samstagabend, ermitteln die Brandexperten der Kripo Schweinfurt auch intensiv in Richtung Brandstiftung. Der Sachbearbeiter hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, war am Samstagabend gegen 19:45 Uhr in einem Sägewerk in der Brückenauer Straße zunächst in einer Lagerhalle für Schnittholz ein Feuer ausgebrochen. Rund 270 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst waren bis in die Nacht hinein im Einsatz, um den sich rasch auf weitere Gebäude ausbreitenden Brand zu bekämpfen. Neben Trockenhallen fielen auch Holzstapel auf einem Lagerplatz den bis zu 30 Meter hohen Flammen zum Opfer. Der Brand konnte erst am Sonntagabend endgültig abgelöscht werden.Fünf Feuerwehrleute waren im Rahmen des Einsatzes verletzt worden. 

Sachschaden von Millionenhöhe

Der Sachschaden kann noch immer nicht abschließend beziffert werden, geht aber in die Millionenhöhe. Die Ermittlungen gestalten sich aufgrund des hohen Zerstörungsgrades insbesondere im Bereich der niedergebrannten Gebäude sehr schwierig. Nach derzeitigem Ermittlungsstand spricht vieles für Brandstiftung als Brandursache. Ob der Fall mit anderen Bränden in Sägewerken, wie beispielsweise in Burgpreppach, in den vergangenen Tagen in Zusammenhang steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Konkrete Hinweise haben sich allerdings bislang nicht ergeben.

Die Kripo Schweinfurt bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Da am Samstag im Sägewerk ein produktionsfreier Tag war, haben sich dort grundsätzlich wenige Personen aufgehalten. Wer am Samstag Verdächtiges rund um das Sägewerk beobachtet hat bzw. auffällige Fahrzeuge oder Personen auf dem Areal bemerkt hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

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