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Symbolbild Schweinfurt
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Nach Abberufung von Geschäftsführer: Überprüfung der Zahlen

Zwei Millionen Euro Mindereinnahmen

Seit Anfang des Monats hat er die Stadtwerke Schweinfurt GmbH verlassen: Der ehemalige Geschäftsführer Thomas Stepputat wurde auf eigenen Wunsch hin abberufen. Laut Angaben der Main-Post haben zwei Gründe zur Abberufung geführt. Zum einen eine Mitarbeiterbefragung mit einem verheerenden Ergebnis und zum anderen Vernachlässigungen der Investitionen in die Netze, was zu bis zu zwei Millionen Euro Mindereinnahmen jährlich führte. Die Stadt Schweinfurt lässt nun die Zahlen prüfen. Wie diese Zahl in die Öffentlichkeit gelangen konnte und, ob sie von externen Sachverständigen geprüft worden sei, wollte nun Frank Firsching, Fraktionsvorsitzender Die Linke wissen

Verletzung der Verschwiegenheitspflicht?

Wie genauen Bewertungen und Inhalte der Mitarbeiterbefragung sind bisher nicht an die Öffentlichkeit gelangt, dafür aber die zwei Millionen Euro an Mindereinnahmen. Angesichts der Vielzahl von Stadtwerke-Mitarbeitern sei es allerdings unmöglich zu ermitteln, „wer was wann weitergegeben hat“, so äußerte Finanzreferentin Anna Barbara Keck der Main-Post gegenüber. Möglicherweise handele es sich um eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht.

Schlechte Bewertungen der Führungskräfte

Laut Anhaben der Main-Post habe Frank Firsching außerdem gerüchteweise erfahren, dass die Mitgleiderbefragung nicht nur Stepputat sehr schlechte Bewertungen ausstellen würde, sondern auch weiteren Führungskräften der Stadtwerke. Daher stellte er die Frage:  „Reicht es aus, nur einen von fünf oder sechs auszutauschen?“ Keck meinte dazu, um das ein oder andere aufzuarbeiten stehe man in engem Kontakt mit Geschäftsführung und Betriebsrat.

Da die Höhe der Netzentgelte für jeweils fünf Jahre festgelegt werden, stellte Die Linke außerdem die Frage, ob sich die zwei Millionen bis hin zu zehn Millionen Mindereinnahmen summieren könnten. Keck daraufhin: „Das sind interne Berechnungen, die wir in der Öffentlichkeit weder dementieren noch diskutieren.“ Die Zahlen würden ausschließlich den zuständigen Gremien zur Verfügung gestellt.

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