Symbolbild Schweinfurt
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New York Times über die Abschaltung des AKW

„Milestone“

„Grafenrheinfeld is a good example of how Germany’s efforts have already transformed its energy picture“, so schreibt die New York Times in Ihrem Artikel „Nuclear Plant Closing Reflects Overhaul of German Energy Production“ über das kürzlich vom Netz genommene Atomkraftwerk Grafenrheinfeld (AKW). Das AKW Grafenrheinfeld vom Netz zu nehmen sei ein Meilenstein gewesen, um in Deutschland ein atomfreies Energiesystem bis 2022 zu schaffen und zugleich die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent bis 2020 zu reduzieren, so die New York Times.

Neue Herausforderungen

Auch in der Gemeinde Grafenrheinfeld glitzern Sonnenkollektoren von den Dächern der Häuser und des örtlichen Reithallen Clubs“, so die New York Times. Aus Sicht der Amerikaner habe Deutschland erhebliche Fortschritte in seiner Energiepolitik gemacht, gleichzeitig stünden Deutschland nun „neue, politische, technologische und wirtschaftliche Herausforderungen“ bevor. Denn trotz der bereits vorhandenen alternativen Energiequellen, wie Solar- und Windenergien, müsste Deutschland laut aktueller Prognosen das Tempo beschleunigen, um die angestrebten Energieziele  bis 2020 zu erfüllen.“

„Europe’s failure“

„Europas Versagen zur Etablierung eines effektiven Kohlenstoffmarktes“ kritisiert die New York Times wie folgt: „Shifts in the energy market, including the persistently high price of natural gas in Europe and economic and political disincentives to move away from coal, have resulted in higher emissions than originally predicted. Europe’s failure to set up an effective carbon market that would encourage emission reductions has also contributed.“ Dennoch sei Grafenrheinfeld ein gutes Beispiel dafür, wie Deutschland die Energiewende bereits erfolgreich umsetzt.

Den vollständigen Artikel der New York Times könnt Ihr hier nachlesen.


	
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