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Symbolbild Schweinfurt
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Entwarnung: Kinderansprecher frei erfunden

Sprinterfahrer hatte nie Kontakt zu dem Mädchen

WERNECK. Als frei erfunden stellte sich jetzt eine Geschichte heraus, die ein siebenjähriges Mädchen am Mittwoch, den 25.07.15 seinen Eltern erzählt hatte (die Polizei berichtete). Die siebenjährige war an besagtem Tag mit ihrer Freundin unterwegs, als angeblich ein Sprinter angefahren kam und der Fahrer dem Mädchen gedroht habe, sie mitzunehmen. Darauf habe sie sich auf ihr Fahrrad geschwungen und sei zu den Eltern ihrer Freundin gefahren, während der Sprinter sie noch kurz verfolgt habe, dann aber weggefahren sei. Über die Eltern der Freundin war dann die Polizei verständigt worden.

Aus Sorge um die Katzen

Nach intensiven Ermittlungen kann die Polizei jetzt Entwarnung geben: das Mädchen hat seinen Eltern eine Räuberpistole aufgetischt. Wahr ist an der Geschichte nur, dass ein Sprinter an diesem Tag in der Wernecker Weidenstraße unterwegs war. Er hatte mit dem Mädchen jedoch keinen Kontakt.

Das Motiv für das Verhalten der Siebenjährigen ist wohl darin zu suchen, dass sie den Fahrer des Transporters für einen Katzenfänger hielt  (eine Warnung hatte sie vor kurzem im Rundfunk gehört) und so den polizeilichen „Fahndungsdruck“ durch das Ausschmücken ihrer Erzählung etwas erhöhen wollte, weil die Familie selbst Katzen besitzt.

Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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