Symbolbild Schweinfurt
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Waldbrandgefahr in Unterfranken nicht gebannt

Regierung ordnet weitere Befliegungen an

UNTERFRANKEN. Der Hochsommer und vor allem die große Trockenheit in Unterfranken halten – trotz einiger Gewitterschauer– weiter an. Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes weist für morgen sehr hohe Waldbrandgefahr aus; für übermorgen erwarten wir ebenfalls hohe Waldbrandgefahr. Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken zunächst für Donnerstag, 13. August und Freitag, 14. August 2015 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an. In der Nacht zu Samstag prognostiziert der Deutsche Wetterdienst Regenfälle, die die Waldbrandgefahr reduzieren sollen.

Höchste Gefahr in den Nachmittagsstunden

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Kissingen und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

Warnung der Regierung

Auf Grund des sommerlichen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in der Natur zu rechnen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung unter der Adresse www.regierung.unterfranken.bayern.de > Aufgaben > Sicherheit + Kommunales > Luftbeobachtung.

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