Symbolbild Schweinfurt
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Großes Jubiläum: 100 Jahre ZF

100. Geburtstag von ZF

In Summe auf 250 Jahre Betriebszugehörigkeit blickte ZF-Personalvorstand Jürgen Holeksa zurück, als er in dieser Woche fünf Mitarbeiter des Technologiekonzerns für ihre jahrzehntelange Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet hat. Reinhold Knauer, Karl-Heinz Mühlfelder, Lutz Czerwinske, Bernd Pries und Werner Kleinhenz blicken im Jahr des 100. Geburtstages von ZF auf jeweils ein halbes Jahrhundert Betriebszugehörigkeit zurück.

350 Jahre ZF-Geschichte

„Mit den 100 Jahren von ZF und Ihren Jubiläen schaue ich gerade auf 350 Jahre ZF-Geschichte“, brachte Personalvorstand Jürgen Holeksa seine Anerkennung gegenüber den Betriebsjubilaren zum Ausdruck. Er betonte, dass es in der heutigen Arbeitswelt keine Selbstverständlichkeit mehr sei, 50 Jahre für ein und denselben Arbeitgeber zu arbeiten. „Deshalb gebührt Ihnen mein Respekt und Dank für die Treue und die engagierte Mitarbeit an der Erfolgsgeschichte von ZF.“

Erfolgsgeschichte des Konzerns

Als Reinhold Knauer, Karl-Heinz Mühlfelder, Werner Kleinhenz (alle drei vom ZF-Standort Schweinfurt), Bernd Pries und Lutz Czerwinske (beide aus dem Werk in Brandenburg) im Jahr 1965 bei der ZF Friedrichshafen AG ihr Berufsleben starteten, war der Konzern bei Weitem nicht so groß wie heute, stellte Holeksa fest. Der Umsatz im Jahr 1965 lag bei unter 500 Millionen D-Mark, die Mitarbeiterzahl bei unter 20.000. Heute, so Holeksa, stehen nach der TRW-Übernahme ein Umsatz von über 30 Milliarden Euro und eine Belegschaft von 134.000 Mitarbeitern zu Buche. „Diese Entwicklung und Erfolgsgeschichte unseres Konzerns haben Sie maßgeblich mit begleitet“, sagte Holeksa, der auch daran erinnerte, dass ZF im Jahr 1965 eine große Erfolgsgeschichte startete: Die Serienfertigung des Automatgetriebes – ein weiteres Jubiläum im Jubiläumsjahr.

Mit der Überreichung der neuen ZF-Chronik „Bewegte Geschichte – 100 Jahre ZF“ bedankte sich Holeksa bei den fünf „Gold“-Jubilaren im Namen des gesamten Vorstands.

 230 Standorte in rund 40 Ländern

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Das Unternehmen, das am 15. Mai 2015 TRW Automotive übernommen hat, ist nun an rund 230 Standorten in rund 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2014 haben die beiden damals noch selbständigen Unternehmen mit 134.000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 30 Milliarden Euro erzielt. Um mit innovativen Produkten erfolgreich zu sein, haben sie – wie auch in den Vorjahren – rund fünf Prozent des Umsatzes (zuletzt 1,6 Milliarden Euro) in Forschung und Entwicklung investiert. ZF zählt zu den drei größten Automobilzulieferern weltweit.

Hundertjähriges Bestehen

Das Unternehmen feiert im Jahr 2015 sein hundertjähriges Bestehen. ZF wurde 1915 in Friedrichshafen als „Zahnradfabrik GmbH“ unter anderem von der Luftschiffbau Zeppelin GmbH gegründet und war in den Anfangsjahren mit der Entwicklung, Erprobung und Herstellung von Getrieben für Luftfahrzeuge befasst. Nach 1919 verlagerte sich der Schwerpunkt des Unternehmens unter seinem ersten Geschäftsführer und späteren Vorstand und Firmenlenker Alfred Graf von Soden-Fraunhofen in Richtung Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Hier etablierte sich das Unternehmen mit zahlreichen Patenten für innovative Getriebetechnik nachhaltig als wichtiger Technologiezulieferer. Die Gründung des ersten Standorts außerhalb Europas im Jahr 1958 in Brasilien läutete eine bis heute anhaltende Internationalisierung ein, zugleich erweiterte ZF kontinuierlich das Kompetenzspektrum – auch durch Zukäufe. So erwarb ZF 1984 die Anteilsmehrheit an der Lemförder Metallwaren & Co. KG und baute damit das Produktportfolio in Richtung Fahrwerktechnik weiter aus.

Übernahme der Sachs AG

Im Jahr 2001 übernahm ZF die damalige Mannesmann Sachs AG und verstärkte die Wertschöpfungskette mit Antriebs- und Fahrwerkkomponenten. 1992 nahm das Unternehmen den aktuellen Namen ZF Friedrichshafen AG an. Heute gehören Produkte der Antriebs- und Fahrwerktechnik wie Getriebe, Antriebs- und Fahrwerkkomponenten sowie komplette Achssysteme und -module zum Produktprogramm. ZF-Produkte werden in Pkw, Nutzfahrzeugen, Bau- und Landmaschinen, Schienenfahrzeugen und Marineanwendungen eingesetzt. Weitere Standbeine hat das Unternehmen in der Windkraft sowie bei Elektronikkomponenten.

Mit ZF Services verfügt der Konzern zudem über eine Organisation im internationalen Aftermarket. Im Mai 2015 hat ZF die im Jahr 2014 angekündigte Übernahme des US-amerikanischen Automobilzulieferunternehmens TRW vollzogen. Anteilseigner der ZF Friedrichshafen AG sind mit 93,8 Prozent die Zeppelin-Stiftung, die von der Stadt Friedrichshafen verwaltet wird, sowie mit 6,2 Prozent die Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung, Lemförde. Mit dem Claim „Motion and Mobility“ macht das Unternehmen seinen Markenkern deutlich: Seit den Anfangsjahren entwickelt und produziert ZF innovative Produkte für alle Menschen, die weltweit Dinge zuverlässig, komfortabel und sicher bewegen wollen sowie ein Höchstmaß an effizienter Mobilität erfahren möchten. Qualität, Technologieführerschaft und Innovationskraft prägen die Identität des Konzerns – damals wie heute.

Weitere Presseinformationen sowie Bildmaterial finden Sie unter: www.zf.com

Dieser Artikel beruht auf einer offiziellen Pressemitteilung der ZF Friedrichshafen AG.

 

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