Symbolbild Schweinfurt
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Lebenslauf: Mut zur Lücke

Gründe gibt es viele, Lösungen auch

Ob Krankheit, Studienabbruch oder Arbeitslosigkeit – bei Lücken im Lebenslauf werden Personalbeauftragte neugierig. Klar, ein Personaler schaut sich den Lebenslauf genau an und entdeckt er dort einen nicht definierten Zeitraum, wird er auch nachfragen. Wie man darauf am besten reagiert und wie man solche Fragen durch eine einwandfreie Auflistung im Vorfeld schon umgeht, hat bewerbungs-tipps.com aufgelistet.

Schwindeln ist ein No-Go

Eine Lücke durch ungenaue Zeitangaben kaschieren zu wollen, klappt meistens nicht. Personaler werden genau dann neugierig und fragen bei dem Bewerber nach. Daher sollte man den beruflichen Werdegang  monatsgenau auflisten, beim Schulbesuch reicht in der Regel aber eine jahresgenaue Angabe. Auch das Schwindeln sollte man unterlassen und für die freie Zeit im Lebenslauf lieber keinen Grund erfinden. Dieser kann einem im Nachhinein durch eine fristlose Kündigung den Job kosten. Diese Zeiten sollte wahrheitsgetreu beschreiben werden und die Lücken mit sinnvollen Tätigkeiten gefüllt.

Sprachreise oder Computerkurs

Die wenigsten werden in dieser freien Zeit gar nichts getan haben. Man sollte versuchen, die Aktivitäten und Unternehmungen auf den neuen Job und seine Fähigkeiten zu beziehen. Die Lücke sollte in etwas Positives umgewandelt werden. Beispiele dafür könnten u.a. der besuchte Computerkurs sein, um die EDV-Kenntnisse aufzufrischen, Weiterbildungen, ehrenamtliche Tätigkeiten, gemeinnützige Arbeit, Praktika oder die Vorbereitung auf eine Ausbildung oder ein Studium sein. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben – Klatschmagazine sind kein Selbststudium. Wenn man in seiner Freizeit aber Bekannten ausgeholfen hat und z.B. als Softwareentwickler die Webseiten-Programmierung vorgenommen hat, dann sollte dies nicht unerwähnt bleiben. Bei dem abgebrochenem Studium sollte man das erworbene Wissen aufführen und die Arbeitslosigkeit lieber Arbeitssuche, Bewerbungsphase oder berufliche Neuorientierung nennen.

Krankheiten offen ansprechen

Eine längere Krankheit ist für die Lücke im Lebenslauf verantwortlich? Diese muss man nicht verschweigen, sondern offen damit umgehen und dem Personaler von seiner Genesung überzeugen. Viele Bewerber verschweigen auch aus Angst auch ihre Elternzeit, was heuzutage völlig unbegründet ist. Und freie Zeiträume unter drei Monaten werden von Personalern meist toleriert und nicht angesprochen.

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