Symbolbild Schweinfurt
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Studentenwohnungen in der Ledward-Kaserne

4.200 qm für Studenten

Ein weiterer Schritt hin zu einer erfolgreichen Entwicklung des Ledward-Areals an der Niederwerrner Straße ist getan. Der Ferienausschuss des Stadtrats hat heute dem Verkauf eines 4.200 qm großen Teilstücks der ehemaligen US-Kaserne an das Studentenwerk Würzburg zugestimmt. Ca. 100 Studentenappartements werden dort entstehen. Ab 2017 soll gebaut werden.

Städtebaulicher Wettbewerb

Parallel läuft derzeit ein städtebaulicher Wettbewerb zur Überplanung des gesamten Kasernenareals. Ziel ist ein Konzept für eine neue, öffentliche Nutzung des Geländes. Gefordert werden von den Planern und Architekten Vorschläge zur Öffnung der bislang abgeschotteten Kaserne, für einen Veranstaltungsbereich mit Stadthalle und Volksfestplatz, für Hörsaalgebäude und zentrale Einrichtungen der Hochschule sowie für studentisches Wohnen.

Mögliche Bewerbung um Landesgartenschau

Zudem erwartet werden Aussagen zur städtebaulichen Verknüpfung des alten und neuen Hochschulgeländes unter Einbeziehung des US-Offizierscasinos Abrams Club sowie zu den Möglichkeiten für ergänzendes hochschulnahes Gewerbe. Hinzu kommt die Darstellung einer öffentlichen Wege- und Grünstruktur, auch als Grundlage für die mögliche Bewerbung um eine Landesgartenschau.

Anfang Februar 2016 tagt das Preisgericht. Unmittelbar im Anschluss führt der Freistaat einen Realisierungswettbewerb für die Bauwerksplanung der Hochschule durch. 2017 schon sollen erste Baumaßnahmen beginnen, zunächst für Hochschuleinrichtungen und Studentenwohnungen.

Für 5 Jahre an Freistaat vermietet

Drei der fast 30 ha Kasernengelände vermietet die Stadt Schweinfurt außerdem derzeit für fünf Jahre an den Freistaat Bayern. Der betreibt auf dem kleinen Teilbereich im Südwesten des Areals eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber. Zwei weitere Gebäude nördlich davon werden im Rahmen des Asyl-Notfallplans der Regierung von Unterfranken vorgehalten, um im Bedarfsfall Spitzen im Flüchtlingszustrom aufzufangen.

Dieser Artikel beruht auf einer offiziellen Presseinformation der Stadt Schweinfurt.

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