Symbolbild Schweinfurt
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Meteorologischer Herbstanfang am 1. September

Herbst – Jetzt schon?

Pünktlich zum 1. September verabschieden sich die heißen Temperaturen und läuten für alle Meteorologen den Herbstanfang ein. Bis zum kalendarischen Herbstanfang ist es zum Glück noch eine Weile hin, aber wer sagt uns eigentlich wann der astronomische Herbst endgültig beginnt? Und ab wann werden die Tage eigentlich kürzer und die Nächte länger?

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – Aber warum?

Die Jahreszeiten unterteilen das Jahr in vier Perioden mit verschiedenen astronomischen und klimatischen Eigenschaften. Frühling, Sommer, Herbst und Winter können sowohl astronomisch als auch meteorologisch bestimmt werden. Meteorologische Jahreszeiten sind nach Kalendermonaten eingeteilt und umfassen jeweils drei komplette Monate. Daher beginnen sie rund drei Wochen früher als die astronomischen Jahreszeiten, die nach dem Sonnenstand bestimmt wird. Wegen der „Tag-Nacht-Drehachse“ der Erde, scheint die Sonne nicht immer im gleichen Winkel auf uns. Beim Sommeranfang im Juni erreicht die Sonne ihren höchsten Stand, beim Winteranfang im Dezember den niedrigsten.

Wann beginnt der astronomische Herbstanfang?

Zwei mal im Jahr sind Tag und Nacht gleich lang: Zu Beginn des astronomischen Frühlings und zu Beginn des astronomischen Herbstes. Der astronomische Herbst beginnt zum Zeitpunkt der „Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche“ – Wissenschaftler nennen dieses Ereignis auch „Äquinoktium“. Beim astronomischen Herbstanfang ist, so schreibt die Augsburger Allgemeine, dafür entscheidend, wann die Sonne genau senkrecht über dem Äquator steht. Dieses Jahr ist es laut der Tageszeitung am 23. September um 8.21 Uhr soweit. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne genau über dem Äquator.

Was hat der Herbstanfang mit Schaltjahren zu tun? 

Der Herbstanfang schwankt jedes Jahr zwischen dem 22. und dem 23. September. Grund ist unser Kalender, der von genau 365 Tagen ausgeht – die Erde aber eigentlich für den Sonnenumlauf fünf Stunden und 49 Minuten länger braucht, so die Augsburger Allgemeine. Alle vier Jahre gibt es daher ein Schaltjahr mit 366 anstelle von 365 Tagen, um diesen Unterschied auszugleichen. Das nächste Schaltjahr erleben wir 2016.

Werden die Tage jetzt kürzer?

Mit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche sind Tag und Nacht zunächst gleich lang, danach werden die Tage bei uns auf der Nordhalbkugel bis zum Winteranfang am 22. Dezember allmählich kürzer und die Nächte länger, so schreibt die Augsburger Allgemeine. In Regionen der Südhalbkugel, wie in Südafrika ist es dagegen warm und sommerlich, denn je näher eine Region am Äquator liegt, desto weniger machen sich die Jahreszeiten bemerkbar.

 

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