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Symbolbild Schweinfurt
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OB Sebastian Remelé besuchte Aufnahmeeinrichtung

„Bild von der Lage verschaffen“

Nach seiner Rückkehr aus dem Sommerurlaub mit seiner Familie hat Oberbürgermeister Sebastian Remelé am Montag die Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in der ehemaligen Ledward-Kaserne besucht. Bei seinem Rundgang durch die Einrichtung überzeugte sich der Oberbürgermeister von der Unterbringungssituation. Was er vorfand, waren zu seiner Freude insgesamt geordnete Verhältnisse. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Einrichtungsleiter Yener Yildirim erfuhr er, dass sich die Abläufe in der Aufnahmeeinrichtung zwischenzeitlich immer besser einspielen. Die Strukturen greifen, auch und insbesondere dank der beteiligten Hilfsorganisationen.

„Es war wichtig“, so Remelé, „mir als erste Amtshandlung nach dem Urlaub sofort ein Bild von der Lage zu verschaffen. Insbesondere die täglich in München eintreffenden Flüchtlingszüge stellen die Flüchtlingsunterbringung bundesweit seit Tagen vor Herausforderungen. Auch hier in Schweinfurt leisten wir engagiert Hilfe und unterstützen die Regierung von Unterfranken nach Kräften bei der Versorgung der Menschen in der Aufnahmeeinrichtung. Wir wollen gute Bedingungen für die Flüchtlinge sowie für unsere Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen gewährleisten.“

„Task Force Asyl“

Daran arbeitet unter Führung des OB die von ihm Anfang August ins Leben gerufene rathausinterne „Task Force Asyl“. Die betroffenen Stellen der Stadtverwaltung beraten innerhalb dieser Runde aktuelle Fragestellungen im Themenkreis „Flüchtlingsaufnahme“.

Besonders freute sich Remelé, dass die Müllsituation sich in und um die Aufnahmeeinrichtung erheblich gebessert hat. Der städtische Servicebetrieb Bau und Stadtgrün hat gemeinsam mit der Asylsozialberatung und der Einrichtungsleitung Lösungen gefunden: Asylbewerber sind jetzt effektiver in die Organisation der Sauberhaltung mit eingebunden, mehr Müllcontainer wurden aufgestellt. „Ganz besonders will ich mich bei der Schweinfurter Bevölkerung für ihre große Hilfsbereitschaft bedanken. Es freut mich zu sehen, dass die Hilfe greift“, so OB Sebastian Remelé. Eine geordnete Vermittlung der Hilfsgüter und ehrenamtlichen Hilfsangebote sei aber nur über die offiziellen Strukturen möglich.

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Ehrentamtliches Engagement

Daher die eindringliche Bitte des Oberbürgermeisters: „Wenn Sie sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten, melden Sie sich bitte bei unserer städtischen Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement im Zentrum am Schrotturm. Wir suchen außerdem dringend Kleiderspenden, insbesondere in kleinen Männergrößen. Bitte verteilen Sie aber Spenden nicht selbst vor der Einrichtung.“ Dies könne zu Ungerechtigkeit in der Verteilung führen, zum anderen könne der An- und Abfahrtsverkehr umherlaufende Kinder auf dem Parkplatz gefährden. „Bitte geben Sie Ihre Spenden bei der Kleiderkammer des Bayerischen Roten Kreuzes ab!“

Für den 17. September hat Oberbürgermeister Sebastian Remelé auch die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen eingeladen, sich mit ihm von der Lage in der Aufnahmeeinrichtung ein Bild zu machen und mit der Einrichtungsleitung auszutauschen. Zu diesem Zeitpunkt sind dann auch alle vor Ort tätigen Behörden in die Einrichtung eingezogen.

Ständig aktualisierte und sukzessive weiter aufgebaute Informationen zur Flüchtlingssituation in Schweinfurt finden sich unter www.schweinfurt.de. Die Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement ist erreichbar unter ehrenamt@schweinfurt.de oder unter Tel. 09721-51-39 67. Die Kleiderkammer des BRK ist erreichbar unter siegmund@brk-schweinfurt.de oder unter Tel. 09721-94 90 40.

Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der Stadt Schweinfurt.

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