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Symbolbild Schweinfurt
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Bundeswehr bei der Würzburger Uni-Jobmesse „Study and Stay“

Bundeswehr wieder vertreten

Am 19. November findet zum vierten Mal die Jobmesse „Study and Stay“ der Universität am Hubland in Würzburg statt. Die Jobmesse ist eine Schnittstelle zwischen Unternehmen und Absolventen. Die Studenten haben die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und sich mit potentiellen Arbeitgebern auszutauschen. Neben einer Vielzahl an Ausstellern ist auch die Bundeswehr wieder mit von der Partie. Der „Sprecher/innenrat Uni Würzburg“ (SSR) sieht die Beteiligung der Bundeswehr an der Jobmesse kritisch, und stellt in einem Facebook-Posting die Frage in den Raum: „Warum mischt sich das Militär an der Universität ein?“. 

Kritik von Studierendenvertretung

Im letzten Jahr fanden bei der Würzburger Jobmesse handgreifliche Proteste gegen die Werbeaktion der Bundeswehr statt. Auch die Studierendenvertretung befasste sich damals mit den Vorgängen und der Kritik. Einen Beschluß gegen die Bundeswehrteilnahme gibt es im SSR nicht, dennoch wird auf die Kritikpunkte des „freien zusammenschlusses von studentInnenschaften“ (fzs) verwiesen. Dieser hatte bereits 2012 ein Positionspapier gegen eine Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und Hochschulen verfasst und lehnt eine Zusammenarbeit mit der Bundeswehr kategorisch ab, um den zivilen Charakter von Schulen und Hochschulen zu bewahren.

Statement der Universität

Für die Universität selbst ist die Teilnahme der Bundeswehr kein Problem. Auf unsere Nachfrage erklärt die Pressesprecherin Esther Knemeyer Pereira: „Die Universität behandelt die Bundeswehr wie jeden anderen Arbeitgeber in der Region und sieht somit keinerlei Problem in Bezug auf eine Teilnahme an der Messe“.

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