Symbolbild Würzburg
Symbolbild Würzburg

BIOTechnikum lädt zu „Erlebnis Forschung“ ein

Experimente und Ausstellungen

Bei ihrem Tourstopp am Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel zeigt die BMBF-Initiative „BIOTechnikum“ am 20. und 21. Oktober 2015 eine anschauliche Ausstellung zur Biotechnologie. Im doppelstöckigen Forschungstruck können Schülerinnen und Schüler Experimente durchführen und mit den projektbegleitenden Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Während der „Offenen Tür“ am Mittwochnachmittag sind alle interessierten Bürger sowie umliegende Schulen eingeladen.

Mobiles Labor der Initiative „BIOTechnikum“

Was haben so unterschiedliche Dinge wie Medikamente, Kunststoffe und Käse mit Biotechnologie zu tun? „Eine Menge“, lautet die Antwort, die Besucherinnen und Besucher bei einem Blick in das mobile Labor der Initiative „BIOTechnikum“ erhalten, das im Auftrag desBundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch Deutschland reist. Denn Produkte der Biotechno­logie begegnen uns überall im Alltag. Ganz selbstverständlich nutzen wir sie – meist ohne zu ahnen, dass oft jahrelange wissen­schaftliche Arbeit und nicht selten auch bedeutende Entdeckungen dahinterstecken.

Das Programm im Überblick

Schülerinnen und Schüler, die wissen wollen, was sich hinter dem Begriff „Biotechnologie“ verbirgt, in welchen Branchen dieser Forschungsbereich eine wichtige Rolle spielt und in welchen Produkten und Anwendungen die Technik zum Einsatz kommt, können sich am Dienstag und Mittwoch, 20. und 21. Oktober 2015, in Schweinfurt informieren. Auf Einladung des BSZ Alfons Goppel ist das BIOTechnikum dann zu Gast auf dem Schulparkplatz in der Geschwister-Scholl-Str. 28-32. Unter dem Motto „Erlebnis Forschung – Gesundheit, Ernährung, Umwelt“ findet sich im Inneren des auffälligen Fahrzeugs eine anschaulich und interaktiv gestaltete Ausstellung. Gezeigt wird, welche Rolle die lebenswissenschaftliche Forschung schon heute spielt, welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht und wo sich für Jugendliche interessante Karrierewege auftun.

„Biotechnologie zum Anfassen“

Im mobilen Ausstellungs- und Laborraum wird die Biotechnologie im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar. So lüften angemeldete Schüler mithilfe von Zentrifugen, Pipetten und Co. das Geheimnis des Käsemachens oder extrahieren das Erbgut aus Bakterienzellen. Jugendliche, die sich als Lebensmittelanalytiker versuchen wollen, lernen bei einem anderen Praktikum verschiedene Verfahren kennen, mit denen sie den Koffein- und Zuckergehalt von Getränken bestimmen oder die Keimbelastung von Oberflächen ermitteln können. Einen kompakten Überblick zu allen wichtigen Themen geben die Wissenschaftler zudem bei einem Grundlagenvortrag in der Schulaula.

Wissen zum Mitnehmen

Neben Schulklassen sind in Schweinfurt aber auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Besuch eingeladen. Während der „Offenen Tür“ am Mittwoch, 21. Oktober, steht das BIOTechnikum von 15.00 bis 17.00 Uhr allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den Wissen­schaftlern Dr. Aline Anton und Dr. Tim Fechtner informieren möchten. Die beiden Diplom-Biologen beantworten sowohl individuelle als auch allgemeine Fragen rund um die Forschungs- und Anwendungsgebiete im Bereich der Biotechnologie. Der Eintritt ist frei.

Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der Projektagentur FLAD & FLAD/des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT