Symbolbild Würzburg
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Neueröffnung des ehemaligen „MAD“: Kritik und Meinungen

Türpolitik zu willkürlich?

Das ehemalige „MAD“ hat am Wochenende neu eröffnet: Als „Club Diamond“ feierte die Diskothek am vergangenen Samstag, dem 17. Oktober 2015, in Oberndorf ihre Neueröffnung. „Das Haus war voll und wir zufrieden, unsere Erwartungen wurden alle erfüllt“, so der Inhaber über die Eröffnung. Eine ganz andere Meinung äußerte allerdings eine SWity-Leserin, die uns in einer Mail erreichte. Sie kritisierte die stark selektierende Türpolitik der Türsteher des Clubs „aufgrund der Abstammung, des Aussehens und der Rasse“. Wir haben daraufhin den Inhaber der Diskothek persönlich nach einem Statement zu den Vorwürfen gefragt.

30 Personen Club-Eintritt verweigert

„Am Samstag Abend war die Neueröffnung des Club Diamond. Ich kann diesbezüglich nur sagen, dass diese Eröffnung diskriminierend, rassistisch und zugleich beleidigend war“, so lautet die Behauptung einer SWity-Leserin zur Neueröffnung des Clubs. Insgesamt seien sieben Türsteher für die Sicherheit und den Eintritt in und vor dem Club zuständig gewesen, so der Inhaber. Das Sicherheitspersonal hätte rund 30 Personen den Eintritt in den Club verweigert, hinsichtlich der Herkunft der Clubbesucher hätten dabei keinerlei Selektionen stattgefunden, so äußert sich Inhaber zu den Vorwürfen.

No-Go Jogging-Anzug

Stark betrunkene und aggressive Personen seien, um „Probleme im Club zu vermeiden“, nicht hinein gelassen worden, wie laut Angaben des Club-Inhabers das Türsteherpersonal bewusst entschieden habe. Auch der Dresscode sei nicht von allen Clubgängern eingehalten worden. Turnschuhe und Jeans und generell ein lässiger Look seien generell kein Grund, Personen den Eintritt zu verweigern. Personen, die im Jogging- oder Sportanzug erschienen sind, verstoßen allerdings gegen den gängigen Dresscode im Club, denn immerhin habe es sich nicht um eine Sportveranstaltung gehandelt, so der Inhaber.

Türpolitik und Clubphilosophie

„Unhöfliches Personal, keine gute Planung und keine guten djs gehörten zum Abendprogramm. (…) Leider sieht man dort mal wie es um Schweinfurt und seine Diskotheken steht“, so die SWity-Leserin über die Cluberöffnung. Zu den Kritiken auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken meint der Inhaber: „Bei allem, was neu ist, sind die Leute erst einmal skeptisch. Uns ist es einfach wichtig, dass wir die Sicherheit im Club für alle Besucher gewährleisten können. Leute, die draußen schon Probleme machen, sollen auch draußen bleiben“. Auch in Zukunft werde das Sicherheitspersonal entsprechend der Türpolitik und Clubphilosophie nicht jeden feierlustigen Gast in den Club lassen, denn laut des Inhabers stehe an erster Stelle die Sicherheit der Gäste. Für das Personal und viele Gäste sei die Neueröffnung mit drei DJs, einer Feuershow, Go Go-Tänzerinnen und weiteren Specials ein „voller Erfolg“ gewesen.

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