Symbolbild Würzburg
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Zwei verletzte Fahrradfahrer und ein weiterer unter Alkoholeinfluss

Schwer verletzte 17-jährige Fahrradfahrerin

Schweinfurt. Schwere Kopfverletzungen erlitt eine 17-jährige Fahrradfahrerin aus Sennfeld am Dienstagmittag bei einem Verkehrsunfall in der Rudolf-Diesel-Straße. Nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt transportierte sie der Rettungsdienst anschließend in eine Klinik. Gegen 12.50 Uhr fuhr die Jugendliche mit ihrem Fahrrad verbotswidrig auf der falschen Fahrbahnseite in Richtung zum Kreisverkehr. Zur gleichen Zeit fuhr ein weiterer Landkreisbewohner, ein 53-Jähriger mit seinem 5er BMW, vom Parkplatz eines Baumarktes aus und übersah dabei die von rechts kommende Radlerin. Die junge Frau wird von ihrem Rad geschleudert und verliert nach dem Sturz auf die Straße für mehrere Minuten das Bewusstsein. Gegen 15 Uhr kam die Meldung aus dem Krankenhaus, dass keine Lebensgefahr mehr bei ihr besteht.

In diesem Zusammenhang sucht der aufnehmende Beamte noch nach unbeteiligten Unfallzeugen. Sie sollen sich umgehend bei der Polizei unter der Rufnummer 09721/202-0 melden.

Weiterer schwer verletzter Fahrradfahrer

Ebenfalls schwere Verletzungen zog sich ein Fahrradfahrer bei einem Unfall ohne Fremdbeteiligung am frühen Dienstagabend in der Mainberger Straße zu. Er wurde ebenfalls vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht. Gegen 19.45 Uhr radelte der 32-Jährige aus einer nordöstlichen Landkreisgemeinde zunächst auf der Fahrbahn stadtauswärts. Aus bisher unerklärlichen Gründen verließ er dann die Straße und fuhr mit seinem Drahtesel in einen Baustellenbereich ein. Hier übersah er einen zirka 1 Meter tiefen und langen Graben und stürzte hinein. Dadurch zog er sich massive Gesichtsverletzungen zu. Sein Fahrrad überstand den Unfall auch nicht unbeschadet.

Fahrradfahrer unter Alkoholeinwirkung

Ebenfalls wegen Trunkenheit im Verkehr wird demnächst auch ein Fahrradfahrer bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Der 42-Jährige ist am Mittwoch, gegen 2.30 Uhr, in der Ludwigstraße in eine Kontrolle der Polizei geraten. Weil eine starke Alkoholfahne bei ihm zu riechen war, durfte er ebenfalls in den Handalkomaten „blasen“. Das Ergebnis: Genau 1,6 Promille, was den Grenzwert bei einem Fahrradfahrer ohne Ausfallerscheinungen gesetzlich beschreibt. Auch hier durfte der Beschuldigte nicht weiter fahren und musste sein Vehikel am Kontrollort verkehrssicher abstellen. Später wurde von einem Arzt in der Polizeiwache eine Blutentnahme vorgenommen. Danach wurde der Schweinfurter wieder entlassen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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