Symbolbild Würzburg
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Halloween steht vor der Tür: Verstärkte Polizeipräsenz

Appell zu friedlichem Feiern ohne Straftaten

UNTERFRANKEN. Halloween steht vor der Tür und da sich dieser Brauch mittlerweile auch in der Region Unterfranken fest durchgesetzt hat, wird auch die Unterfränkische Polizei in der Nacht zu Allerheiligen wieder verstärkt präsent sein. Zu oft wird die Grenze zu strafbarem Handeln überschritten, wobei auch Alkohol in diesem Zusammenhang immer wieder eine nicht unerhebliche Rolle spielt.

Im Vorjahr hatten von 270 Polizeieinsätzen in der Nacht zum 1. November knapp 60 einen direkten Bezug zu Halloweenfeierlichkeiten. In ganz Unterfranken verteilt mussten die Beamten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, bei denen reichlich Alkohol bei den Feiernden im Spiel war. Negatives Beispiel in Würzburg war z. B. eine 15-Jährige, die betrunken Polizeibeamte beleidigte.

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Aber auch elf Körperverletzungsdelikte, elf Ruhestörungen, acht Sachbeschädigungen sowie weitere alkoholisierte Jugendliche verursachten einiges an Mehrarbeit für die Ordnungshüter. In Bezug auf Sachbeschädigungen, waren es, wie in den Vorjahren, überwiegend Hauswände und Briefkästen, die u. a. durch Eier beschmutzt oder mit Böllern beschädigt wurden.

Vielen ist offenbar nicht bewusst, dass beispielsweise das Beschmutzen von Wänden, das Anzünden von Briefkästen oder auch nächtliche Ruhestörungen Straf- oder Bußgeldverfahren nach sich ziehen. Hier sind u. a. auch die Erziehungsberechtigen gefragt, die ihren Schützlingen bereits im Vorfeld mögliche Konsequenzen und Grenzen zu strafbarem Handeln aufzeigen sollten.

Die Unterfränkische Polizei wird deshalb auch dieses Jahr wieder verstärkt im Einsatz sein, um so manchem strafbaren Handeln entgegenzuwirken und allen friedlichen Feiernden ein fröhliches Halloween zu ermöglichen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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