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Symbolbild Schweinfurt
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„Wir haben keinen Plan B“: Statement des FC 05

Niederlagen für den 1. FC 05

Beim 1. FC 05 Schweinfurt läuft es nicht gerade rund: Zur Zeit belegen die „Schnüdel“ den letzten Platz in der Regionalliga, handelten sich zuletzt im Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth II eine 1:2-Niederlage ein und auch die Fans zeigten sich enttäuscht. Im Schweinfurter Tagblatt wurde kürzlich der erste Vorsitzende, Markus Wolf, zur sportlichen Situation mit den Worten „Wir haben keinen Plan B“ zitiert. Da diese Aussage zwar richtig ist, aber aufgrund ihrer Kürze teilweise falsch aufgefasst wurde, gab der Verein nun eine Pressemitteilung heraus. Die Vorstandschaft, der Verwaltungsrat und der sportliche Leiter, Dieter Kurth, beziehen darin Stellung:

„Wir haben keinen Plan B – weil wir keinen Plan B brauchen“

„Wir haben keinen Plan B – weil wir keinen Plan B brauchen. Trainerwechsel können aus verschiedenen Gründen angebracht sein. Einerseits, wenn im menschlichen Bereich Probleme auftreten, die Spieler mit dem Trainer nicht mehr zurecht kommen oder gar seinen Vorstellungen nicht mehr folgen. Andererseits, wenn sich im sportlichen Bereich fachliche Fehler nachweisen lassen. Beides ist beim FC 05 in dieser Saison nach einhelliger Meinung und Prüfung aller Verantwortlichen nicht der Fall. Die allermeisten unserer Spieler sind gerade WEGEN Gerd Klaus nach Schweinfurt gekommen, weil sie wissen, dass er es nachgewiesenermaßen bestens versteht, mit Amateuren auf professionellem Niveau zu arbeiten und aus ihnen viel herausholen kann, auch wenn die Gegner großenteils Profifußballer sind. Dieser Spagat gelingt vielen Übungsleitern nicht. In fast allen Spielen befanden wir uns mit den Gegnern auf Augenhöhe. Deutlich mehr Punkte, so ehrlich muss das jeder sehen, wären mit etwas mehr Glück und weniger individuellen Fehlern absolut möglich.

FC 05 wehrt sich gegen Behauptung

Natürlich kann man viel über einzelne Aufstellungen und die jeweilige Taktik diskutieren – das ist ja auch der Reiz des Fußballs. Und es ist uns bewusst, dass viele Fans die sportliche Frage derzeit anders einschätzen als wir. Die Folgen einer Entscheidung müssen am Ende aber immer die gewählten Gremiumsmitglieder verantworten, und daher müssen sie sie auch nach besten Wissen und Gewissen treffen. Deshalb wehren wir uns auch ganz deutlich gegen die Behauptung, dass der FC 05 an seinem Trainer festhalte, weil Markus Wolf und Gerd Klaus privat befreundet sind. Dies weisen wir zurück, weil sie dies sehr wohl zu trennen wissen – und vor allem, weil die anderen Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder sowie die sportliche Leitung auch ihre jeweiligen Meinungen einzubringen haben.

Aus unserer Sicht wäre das Risiko eines Trainerwechsels deutlich höher einzuschätzen als das einer weiteren Zusammenarbeit, von der sich in den vergangenen Jahren gezeigt hat, dass sie sehr gut funktioniert. Und sie funktioniert immer noch bestens, trotz der angespannten Lage. Sportleiter Dieter Kurth, zweiter Vorsitzender Marius Thein und Verwaltungsrats-Vorsitzender Jürgen Scholl werden die Einschätzung den angesichts der Tabelle zu Recht besorgten und enttäuschten Anhängern in der kommenden Woche bei einem Fanstammtisch erläutern und die sportliche Lage besprechen.“

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Fanstammtisch am Donnerstag

Die Fanbetreuung des FC 05 lädt zudem alle Anhänger zu einem Fanstammtisch ein. Er findet am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr in der ERV-Gaststätte statt. Dabei sind auch Marius Thein (Vorstand), Jürgen Scholl (Verwaltungsrat) und Dieter Kurth (Sportlicher Leiter). Sie werden die Einschätzung der aktuellen Situation erläutern und die sportliche Lage mit den Fans besprechen.

Dieser Artikel beruht auf offiziellen Presseinformationen des 1. FC Schweinfurt 05.

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