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Symbolbild Schweinfurt
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Lustige Erfahrungen: Was man als Student durchlebt

Von Fettnäpfchen und Herausforderungen

ECTS-Punkte und gute Noten sind in der Studentenzeit zwar wichtig, aber nicht alles. Spaß, wilde Partys und die Welt kennenlernen dürfen nicht zu kurz kommen: Ihr seid jung, ihr seid frei und habt die Möglichkeit alles zu machen. Was das Studentenleben aber ebenso mit sich bringt ist das ein oder andere Fettnäpfchen und kleine Hürden, die es zu meistern gilt. Auch wenn etwas mal peinlich oder anstrengend ist, eine Erfahrung für Euer späteres Leben ist es allemal. Wir haben eine Auswahl an amüsanten Erlebnissen zusammengetragen, die teilweise eine Herausforderung sind, teilweise ganz unfreiwillig passieren.

Alles mitschreiben und alle empfohlenen Bücher kaufen

Diese Erfahrung hat wohl fast jeder Uni-Frischling schon gemacht. Ihr fangt Euer Studium an, seid super motiviert und möchtet alles richtig machen. In den ersten Vorlesungen notiert Ihr Wort für Wort, was der „allwissende“ Professors zum Besten gibt. Und natürlich dürft Ihr die ganzen Literatur-Tipps nicht außer Acht lassen. Mit zwei Tüten Fachliteratur bepackt stolpert Ihr nach dem ersten Besuch aus der Buchhandlung. Geht es auf die Prüfungen zu merkt Ihr schnell, was Ihr im Laufe des ersten Semesters verbrochen habt: seitenweise unwichtige Mitschriften müssen sortiert werden. Zudem liegen gefühlte 50 Bücher im Zimmer verstreut, die Ihr unmöglich alle bis zur Prüfung lesen könnt. Aber aus Fehlern lernt man: ab dem zweiten Semester selektiert Ihr Wichtiges von Unwichtigen und habt auch gleich etwas für´s Leben gelernt.

In der Vorlesung Uni-Bingo spielen

Uni-Bingo funktioniert genauso wie die klassische Form, nur dass nicht mit Zahlen sondern Worten gespielt wird. Sucht Euch die ganz persönlichen Lieblingswörter Eurer Profs und los geht´s. Das macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch bei langweiligen Vorträgen das Zuhören, denn Ihr müsst den Anekdoten der Profs lauschen um mitzubekommen, ob der Professor, die auf Eurem Zettel vermerkten Begriffe, nennt. Hat man eine Reihe komplett ruft man in diesem Fall „Bullshit“. Wird man anschließend höflich aber bestimmend von dem Dozenten gebeten sich aus der Vorlesung zu entfernen, hat man nicht nur das Spiel gewonnen, sondern auch dieses Fettnäpfchen gemeistert. Kleiner Tipp: Man sollte das Spiel nur einmal pro Prof spielen, da er sich womöglich irgendwann persönlich angegriffen fühlt.

Zu spät zur Prüfung kommen

Die Prüfungen stehen vor der Tür: Ihr saßt wochenlang fleißig lernend am Schreibtisch und hattet kaum mehr Zeit für Euer privates Vergnügen. Als die Prüfungstermine veröffentlicht wurden, habt Ihr diese natürlich gewissenhaft dem Online-Portal entnommen und in Euren Terminkalender eingetragen. Tag der Prüfung: Bestens vorbereitet betretet Ihr den Hörsaal und stellt fest – die Prüfung läuft bereits, Ihr seid zu spät. Das ist wirklich richtig ärgerlich. Ihr könnt Euch jetzt nur noch entscheiden, ob Ihr die Prüfung innerhalb der verbleibenden Restzeit antretet oder im nächsten Semester einen pünktlichen Versuch startet. Das positive daran: Spätestens nach dieser Aktion seid Ihr bei Mitstudenten und Professoren bestens bekannt. Und beim nächsten Mal checkt Ihr die Termine besser zweimal.

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Der Oma erklären was man macht

Wer kennt das nicht: Ihr seid mal wieder zu Hause und die Verwandten stellen bohrende Fragen zu Eurem Studium. Wenn man sich nicht gerade für Medizin eingeschrieben hat, hört man häufig die Frage „Bub, was machst du denn eigentlich und als was arbeitest du später?“. Möchte man an dieser Stelle wirklich mit den Großeltern über Thermodynamik diskutieren? Aber klar: Nerven bewahren und Challenge annehmen, denn wer es geschafft hat seiner Oma zu erklären, was Sinn und Zweck seines Studiums ist, der muss sich vor Vorträgen und Bewerbungsgesprächen nicht mehr fürchten.

Einen Job machen, der einem peinlich ist

Mitte des Monats und im Geldbeutel befinden sich gerade noch zehn Euro? Studenten sind bekanntermaßen oft knapp bei Kasse und auf Studentenjobs angewiesen. Durchforstet man die Plattformen finden sich zum Teil Stellenangebote, die etwas peinlich oder dem ein oder anderen zumindest unangenehm sind. Wenn man die nächsten zwei Wochen aber nicht von einer Stange Toast und einer halben Packung Butter leben möchte heißt es Augen zu und durch. Ob Flyerverteiler im Hotdog-Kostüm oder Passanten in der Fußgängerzone seltsame Zeitschriftenabos verkaufen – der Job bringt Euch neben dem zusätzlichen Kleingeld auch Erfahrungen, die Euch im späteren Beruf und Leben nur zu Gute kommen und mit Sicherheit auch gewaltig Spaß.

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