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Symbolbild Schweinfurt
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Urteil im Auftragsmord-Prozess an Ehefrau

Freispruch des Landgerichts

Wie bereits berichtet musste sich Anfang Dezember ein Mann vor Gericht zu den Vorwürfen äußern, den Mord an seine Noch-Ehefrau in Auftrag gegeben zu haben. Vergangenen Freitag hat das Schweinfurter Landgericht laut Angaben des BR den Angeklagten freigesprochen. Die Anstiftung sei nicht nachweisbar, da die Glaubwürdigkeit des Hauptbelastungszeugen in Frage gestellt wurde, so der BR. Für die Zeit der verbüßten Untersuchungshaft erhält der 43-Jährige eine Entschädigung. Insgesamt 1.200 Euro, ersatzweise 60 Tage Haft, muss der Mann allerdings für den Hitlergruß bezahlen, den er an seinem Haftprüfungstermin zeigte.

Hauptbelastungszeuge wenig glaubwürdig

Laut Informationen des BR zweifelte das Gericht die Aussage des Hauptbelastungszeugen an. Das Gericht empfand seine Aussagen als ausgeschmückt und widersprüchlich. Staatsanwaltschaft und Nebenkläger forderten eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten. Das zuständige Gericht schloss sich mit dem Urteil schließlich dem Plädoyer der Verteidigung an, so der BR.

Mord während Kreuzfahrt?

Dem 43-Jährigen wurde vorgeworfen, den Mord für seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in Auftrag gegeben zu haben, um sich von den monatlichen Unterhaltszahlungen zu befreien. Der Zeuge berichtete, der Angeklagte habe den Mord bei ihm in Auftrag gegeben und ihm 2.500 Euro dafür geboten. Stattfinden sollte der Mord im Januar 2015, während einer Kreuzfahrt des Noch-Ehemanns, die als Alibi dienen sollte. Der Angeklagte bestritt während der gesamten Verhandlungsdauer die Vorwürfe, berichtete der BR.

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