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„Linke“ kritisiert Übungsflüge scharf

Vorstand empört

Der Vorstand des Kreisverbandes „Die Linke“ Würzburg-Mainspessart ist empört über die spätabendlichen Flugtrainings am Dienstag, den 15.12. über Unterfranken. Fast zweieinhalb Stunden war nach Einbruch der Dunkelheit in Würzburg immer wieder massiver Fluglärm zu hören. Die amerikanischen Militärmaschinen des Typs F-16 übten laut Pressemitteilungen Tiefflüge, nach öffentlichen Verlautbarungen im rechtlich geregelten Rahmen.

„Flüchtlinge an traumatische Erlebnisse erinnert“

„Was soll das, dass in dieser aktuellen Situation über einer Großstadt Übungsflüge durchgeführt werden?“ So kritisiert der Stadtrat Sebastian Roth die Ereignisse des gestrigen Abends. Neben dem Fluglärm und dem unguten Gefühl, was wohl einen Jeden bewegt, wenn ein Kampfflugzeug über den Himmel zieht, vermerkt die Sprecherin des KVs, Heike Pauline Grauf, dass wir „aktuell in Würzburg Menschen haben, die beim Wahrnehmen eines Kampfflugzeuges an ihre traumatischen Erlebnisse in den Bürgerkriegsregionen erinnert werden.“

Forderung einer Protestnote

Sollten nicht schon alleine aus diesem Grund, wenn schon nicht um aktuell jedes Säbelrasseln zu vermeiden, Übungsflüge der Luftwaffe und der verbündeten Staaten in Deutschland unterbleiben? Der KV sieht diese Manöver als pietätlos an und fordert die Stadt Würzburg, die Kommunen und Landkreise, wie auch die Regierung von Unterfranken auf, eine Protestnote an die administrativen Stellen der Airforce und der Luftwaffe zu senden, in der darauf insistiert wird, diese Übungsflüge zumindest vorerst auszusetzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Linken Liste Würzburg. 

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