Symbolbild Würzburg
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Nach Tod einer 11-Jährigen: Sonderkommission eingerichtet

Ermittlungen weiter auf Hochtouren

OBERAURACH OT UNTERSCHLEICHACH, LKR. HASSBERGE. Nach dem Tod einer 11-Jährigen in der Silvesternacht hat die Kripo Schweinfurt eine Sonderkommission eingerichtet. Die rund 50 Beamten der SOKO „Unterschleichach“ ermitteln in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg weiterhin mit Hochdruck an der Aufklärung der genauen Tatumstände. Die Sachbearbeiter hoffen auch weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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Wie bereits berichtet, hatte das Projektil einer Kleinkaliberwaffe ein 11-jähriges Mädchen in der Silvesternacht am Kopf getroffen und tödliche Verletzungen verursacht. Das Mädchen war gemeinsam mit anderen Kindern und Erwachsenen auf der Straße „Am Käppela“ gestanden, um das neue Jahr zu begrüßen. Gegen 01.00 Uhr war sie dann, für die umstehenden Personen zunächst aus unerklärlichen Gründen, bewusstlos auf der Straße zusammen gebrochen und in eine Klinik gebracht worden. Dort erlag sie in den Morgenstunden ihren schweren Verletzungen.

SOKO „Unterschleichach“

Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg laufen weiterhin auf Hochtouren. Am Sonntag wurde die SOKO „Unterschleichach“ eingerichtet. Rund 50 Beamte der Kripo Schweinfurt ermitteln gemeinsam mit Unterstützung von Gutachtern des Bayerischen Landeskriminalamtes, die bereits am Samstag das Geschoss untersucht hatten.

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Die SOKO „Unterschleichach“ führt wie bereits in den vergangenen Tagen Untersuchungen zum Tathergang durch. Zum einen werden zahlreiche Vernehmungen durchgeführt. Zum zweiten laufen unter anderem auch Überprüfungen bei Personen, die in der Nähe des Tatortes wohnen oder sich in der Silvesternacht dort aufgehalten haben. Zum Dritten gehen die Ermittler genauestens den Hinweisen aus der Bevölkerung nach, die bereits bei der Kripo Schweinfurt eingegangen sind.

Weiterhin bitten die Ermittler Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten, sich unter der Tel. 09721/202-1731 zu melden.

Quelle: Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der StA Bamberg.

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