Symbolbild Schweinfurt
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SOKO „Unterschleichach“ bittet um Übermittlung von Bild- und Videomaterial

Ermittlungen weiter auf Hochtouren

OBERAURACH / OT UNTERSCHLEICHACH, LKR. HASSBERGE. Nachdem ein 11-jähriges Mädchen in der Silvesternacht zu Tode gekommen ist, laufen die Ermittlungen der SOKO „Unterschleichach“ in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg weiter auf Hochtouren. Eine wichtige Rolle spielt dabei unter anderem auch die Rekonstruktion der Geschehnisse vor Ort, die noch nicht abschließend feststehen. Die SOKO bittet jetzt unter anderem auch um Übersendung von digitalem Bild- und Videomaterial. Hierzu steht ein Uploadportal auf der Homepage der Bayerischen Polizei zur Verfügung.

Wie bereits mehrfach berichtet, war die 11-Jährige gegen 01:00 Uhr in der Straße „Am Käppela“ gestanden und unvermittelt zusammengebrochen. In einem Krankenhaus erlag sie in der Nacht ihren Kopfverletzungen, die von einem Kleinkaliberprojektil verursacht worden waren. Am Sonntag richtete die Kriminalpolizei Schweinfurt die SOKO „Unterschleichach“ ein, die seitdem auf Hochtouren arbeitet.

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Trotz der Abarbeitung von zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung, Vernehmungen von Zeugen, Überprüfung von Inhabern waffenrechtlicher Erlaubnisse und auch der begonnenen Rekonstruktion des Ablaufes in Zusammenarbeit mit ballistischen Gutachtern des Landeskriminalamtes hat sich bislang noch keine heiße Spur ergeben.

Zur Entgegennahme von Zeugenhinweisen wurde ein kostenloses Hinweistelefon unter 0800/101-1611 eingerichtet. Hier besteht die Möglichkeit, dass sich Zeugen direkt mit der SOKO „Unterschleichach“ in Verbindung setzen können.

Die Kripo Schweinfurt bittet auch weiterhin um Übersendung von Bild- und Videomaterial, das in der Silvesternacht in Unterschleichach gefertigt wurde. Die Ermittler hoffen damit, noch nicht bekannte potentielle Zeugen zu identifizieren. Zur einfachen Übermittlung dieses Materials ist mittlerweile ein Upload-Portal auf der Internetseite der Bayerischen Polizei eingerichtet. Dieses ist unter der URL https://medienupload-portal.polizei.bayern.de erreichbar.

Quelle: Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der StA Bamberg.

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