Symbolbild Würzburg
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Vater schlägt auf Tochter ein und flüchtet

Mit Ledergürtel auf Tochter eingeschlagen

SENNFELD. Im Rahmen eines Familienstreits hat am Sonntagnachmittag ein Vater mit einem Gürtel auf seine Tochter eingeschlagen. Danach ist er aus dem Haus geflüchtet. Bei einer späteren, durch eine Amtsrichterin angeordneten Wohnungsdurchsuchung, konnten Rauschgiftreste und -utensilien aufgefunden werden.

Gegen den Beschuldigten werden Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Gegen 14 Uhr suchte die in Hessen lebende 20-Jährige ihren 40-jährigen Vater in seinem Haus im Altort auf. Sie wollte für sich und ihre Mutter noch Möbelstücke vom getrennt lebenden Vater abholen.

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Schmerzhafte Verletzungen

Nach einer zunächst heftigen verbalen Auseinandersetzung ging der Vater dann mit einem Ledergürtel auf die Tochter los und fügte ihr mit dessen Schnalle schmerzhafte Verletzungen in Form von Prellungen und blutenden Hautabschürfungen an beiden Händen, den Oberschenkeln und am Gesäß zu.

Aquarium zerschlagen

Weiterhin zerschlug er auch noch mit einer Heckenschere das Aquarium der Tochter in tausend Stücke. Nach den gewaltsamen Übergriffen flüchtete sich das Opfer zur Schweinfurter Polizei.
Bei der Anzeigenaufnahme mutmaßte sie, dass ihr Vater womöglich unter dem Einfluss von Drogen stünde. Nach einem Sachvortrag an die Staatsanwaltschaft wurde von einer Amtsrichterin eine Wohnungsdurchsuchung nach Beweismitteln, unter anderem dem Ledergürtel, angeordnet.

Drogensuchhund eingesetzt

Vier Polizeibeamte, ein Beamter mit einem Drogensuchhund und ein von der Gemeinde bestellter Durchsuchungszeuge waren anschließend bei der Sachverhaltsaufnahme am Tatort zugegen.
Der speziell ausgebildete Hund schlug mehrfach in der Wohnung an. Es konnten daraufhin mehrere abgerauchte Joints, weitere Drogenanhaftungen und Rauschgiftutensilien sichergestellt werden. Der Ledergürtel fand sich aber nicht.

Der Beschuldigte selbst hatte sich noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten bereits „vom Acker gemacht“ und tauchte auch in der Folgezeit nicht mehr am Haus auf. Nach der Sachbehandlung wurde das Haus wieder ordnungsgemäß verschlossen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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