Symbolbild Würzburg
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Klage gegen „FH-Waffenhändler“

Mechatronik-Student vor Gericht

Im Januar des vergangen Jahres wurde ein damals 25-jähriger Schweinfurter im Rahmen eines SEK-Einsatzes in den Räumlichkeiten der Fachhochschule in Schweinfurt festgenommen, da er sich zu diesem Zeitpunkt dort aufhielt. Hintergrund dieser Aktion waren Erkenntnisse aus mehrmonatigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Schweinfurt und des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA). Gegenstand der Ermittlungen war der Handel mit zahlreichen illegalen Waffen und Munition, teilweise europaweit. Am Donnerstag, den 21. Januar muss sich der Mechatronik-Student vor Gericht verantworten, so die Main-Post.

Maschinenpistolen und Munition

Bei den Waffen handelte es sich auch um Maschinenpistolen, welche dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen. Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahmen wurden 10 Kurzwaffen und mehrere 1000 Schuss Munition sichergestellt. Daher werden ihm laut Informationen der Main-Post Verstöße „in einem besonders schweren Fall“ gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, bzw. das Waffengesetz in 20 Fällen vorgeworfen.

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Mitangeklagte: Verstöße gegen das Waffengesetz

Des Weiteren stehen zwei Männer vor Gericht, die ihm beim Handel zur Seite gestanden haben sollen. Ein Mitangeklagter soll für den 26-Jährigen Munition gekauft, und ihm übergeben haben, so die Main-Post. Ein Anderer habe Waffen und Munition bei sich deponiert. Insgesamt wurden im Januar 2015 fünf Personen verhaftet. Bei den weiteren festgenommenen Personen handelt es sich um eine Frau im Alter von damals 25 Jahren und drei Männer im Alter von 23, 24 und 55 Jahren.

Fanatischer Waffenfan

Bei den Mitstudierenden war der Angeklagte als fanatischer Waffenfan bekannt. Er hätte damit angegeben, dass es ein Leichtes wäre Schreckschusspistolen in scharfe Waffen umzubauen und diese online zu vertreiben. Dem Student wurde gestattet in der U-Haft zwei FH-Klausuren zu absolvieren, berichtete die Main-Post.

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