Symbolbild Schweinfurt
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Mann mit Schreckschusswaffe vor Asylunterkunft

Tatverdächtiger ermittelt

BAD NEUSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Mit einer Schreckschusswaffe und einem Messer hat ein Mann am Sonntagabend vor einer Asylunterkunft hantiert. Polizeibeamte der Polizeiinspektion Bad Neustadt haben einen dringend Tatverdächtigen identifiziert. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Bedrohung ermittelt.

Gegen 21:00 Uhr hatten sich zwei Bewohner der Asylunterkunft in der Franz-Marschall-Straße im Freien aufgehalten. Ein Mann sei dann aufgetaucht, der zunächst gefragt habe, ob die beiden Probleme hätten. Er habe dann eine schwarze Pistole aus der Jacke gezogen und damit hantiert. Das gleiche habe er dann auch mit einem Messer gemacht. Als weitere Personen aus der Unterkunft nach draußen gingen, sei der Unbekannte wortlos davongelaufen.

Waffen sichergestellt

Nach der Mitteilung des Sachverhalts an die Polizeiinspektion Bad Neustadt war eine Streifenbesatzung rasch vor Ort. Im Umfeld der Unterkunft machten die Beamten schnell einen alkoholisierten 49-Jährigen aus, der als dringend tatverdächtig einzustufen war. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde eine Wohnungsdurchsuchung angeordnet. Dabei stellten die Polizeibeamten eine Schreckschusswaffe und ein entsprechendes Messer sicher.

Nach Abschluss der Ermittlungen kam der Beschuldigte wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird jetzt wegen Bedrohung und auch wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz ermittelt, da er keine entsprechende Erlaubnis zum Führen einer solchen Waffe in der Öffentlichkeit besitzt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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