Symbolbild Schweinfurt
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War Kräutermischung mit im Spiel? Zwei Jugendliche ins Krankenhaus eingeliefert worden

„Kräuter“ in Tabak?

SCHWEINFURT. Zwei Jugendliche mussten am Montagnachmittag unabhängig voneinander nach dem Rauchen selbstgedrehter Zigaretten zu einer weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei ermittelt nun, ob den beiden Verletzten dabei in den Tabak eingearbeitete sogenannte Kräutermischungen „untergejubelt“ worden sind.

Gegen 16 Uhr erhielt die Polizei von einem besorgten Vater die Mitteilung, dass seine kürzlich erst 14 Jahre alt gewordene Tochter heimgekommen ist und über starke Übelkeit klagte. Weil sie sich danach mehrfach übergeben musste, brachte er sie zu einer weiteren medizinischen Abklärung ins Krankenhaus.

Daraufhin konnte in Erfahrung gebracht werden, dass sie sich im Bereich der Stadtgalerie aufgehalten und dort zusammen mit zwei weiteren Jugendlichen, einem 17-Jährigen aus Schonungen und einem 16-Jährigen aus Schweinfurt, eine Zigarette geraucht hatte. Die Beiden konnten später dort angetroffen werden. Eine Durchsuchung verlief jedoch negativ. Außerdem wurde von ihnen ein diesbezüglicher Vorhalt verneint.

Kreislaufzusammenbruch einer 14-jährigen

Rund 4 Stunden später ging eine weitere Mitteilung vom Bereich der Stadtgalerie ein, wonach ein 14-Jähriger einen Kreislaufzusammenbruch erlitten hat. Im Nachgang konnte hier ebenfalls in Erfahrung gebracht werden, dass er von den beiden Verdächtigen eine „Selbstgedrehte“ mit einer Kräutermischung zum Rauchen bekommen haben soll.

Auch hier konnten die beiden älteren Jugendlichen wieder angetroffen und durchsucht werden. Beim Älteren fanden sich nun zwei leere Druckverschlusstütchen, aber ohne jeglichen Inhalt oder Anhaftungen.

Sobald die beiden Verletzten wieder auf dem Damm und vernehmungsfähig sind, werden weitere Ermittlungen, hinsichtlich eines möglichen Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz, eingeleitet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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