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Tierheim Schwebheim: Zweite Chance für Fundtiere

Tiere nicht einfach aussetzen

Was macht man mit seinem geliebten Vierbeiner, wenn man plötzlich nicht mehr die Zeit hat, sich ausgiebig mit ihm zu beschäftigen? Natürlich sollte man sich, bevor man ein Haustier anschafft, genau überlegen, ob man es auch gut versorgen kann. Sollten sich wider Erwartens die Lebensumstände ändern und es lässt sich niemand finden, dem das Tier vertrauensvoll übergeben werden kann, heißt der letzte Ausweg Tierheim. Leider werden des Öfteren die Tiere auch einfach an der Straße ausgesetzt.

Über hundert Tiere in Schwebheim

Das Tierheim in der Alfred-Gärtner-Platz 3 in Schwebheim existiert bereits seit 1968. Sechs Mitarbeiter kümmern sich derzeit um die vorübergehend untergebrachten Tiere. Aktuell befinden sich rund 130 Tiere in ihrer Obhut und warten auf ihren neuen Besitzer, darunter Hunde, Katzen und Kleintiere. Wildtiere und Reptilien werden im Schwebheimer Tierheim nicht aufgenommen, da keine geeignete Unterbringungsmöglichkeit besteht.

Fundtiere und Abgabe aus Zeitmangel

Warum landen die Tiere hauptsächlichh im Tierheim – werden sie ausgesetzt und gefunden oder doch abgegeben? Hierzu haben wir die Tierheimleiterin befragt: „Bei Katzen sind es überwiegend Fundtiere, die zu uns kommen, bei Hunden und Kleintieren überwiegend Abgabetiere wegen Trennung, Umzug oder Zeitmangel“, erklärt uns Christina Kober. Sie versicherte uns zudem, dass sie für die meisten Tiere wieder ein neues Zuhause finden können. Viele der Tiere sind kein Jahr im Tierheim untergebracht. Im Schnitt nimmt das Tierheim jeden Monat etwa 50 bis 80 Neuankömmlinge auf. Im Sommer sind es etwas mehr, da zu dieser Zeit viele Katzenbabys abgegeben werden. Wer Hund, Katze und Co. abgeben möchte/muss, sollte vorab einen Termin mit dem Tierheim vereinbaren. Je nach Platz wird das Tier dann dort aufgenommen.

Zweite Chance für die Tiere

Verwahloste Tiere sind im Schwebheimer Tierheim zum Glück nur Einzelfälle. Allerdings gibt es oft gerade Katzen mit Verletzungen, Flöhen oder Milben. „Jedes Tier hat eigentlich seine ganz eigene Geschichte. Schön ist es natürlich, wenn alte und kranke Tiere nochmal eine Chance bekommen oder wir sehen wie Tiere, die aus schlechten Verhältnissen kommen, bei uns im Tierheim aufblühen“, berichtet die Tierheimleitung Christian Kober.

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Auch älteren Tiere ein Zuhause geben

Viele Leute, die sich ein Haustier anschaffen wollen, sind auf der Suche nach Welpen. „Ältere und vor allem gesundheitlich angeschlagene Tiere lassen sich wesentlich schwerer vermitteln als Hunde- oder Katzenbabies“, erklärt die Tierheimleiterin. Doch gerade für diese Tiere ist es wichtig, ein liebevolles Zuhause zu finden. Seid Ihr auf der Suche nach einem Haustier, habt genügend Zeit und könnt Euch gut um das Tier kümmern – dann schaut doch mal im Tierheim vorbei!

Öffnungszeiten

  • Di: 14 bis 17 Uhr
  • Fr: 14 bis 19Uhr
  • Sa: 14 bis 17 Uhr

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