Symbolbild Würzburg
Symbolbild Würzburg

Zweimal „Stinkefinger“ gegen Polizeibeamte

Zweimal Anzeige wegen Beleidigung – einmal Ausnüchterung inklusive

SCHWEINFURT. Zwei Strafverfahren wegen Beleidigung von Polizeibeamten laufen seit dem Mittwochnachmittag beziehungsweise dem frühen Donnerstagmorgen, unabhängig voneinander, gegen zwei verschiedene Täter.

Ihnen wird jeweils zur Last gelegt, Polizeibeamten den ausgestreckten Mittelfinger, den sogenannten „Stinkefinger“, gezeigt zu haben. Für einen der beiden Männer hatte das Ganze noch ein weiteres Nachspiel, denn er musste den Rest des Tages und einen Teil der Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Der erste Beschuldigte zog am öffentlichkeitswirksamen Roßmarkt die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich, als er einer vorbeifahrenden Streifenwagenbesatzung kurz vor 19 Uhr den „Stinkefinger“ entgegenhielt.

„Wisst ihr eigentlich wer ich bin, ich hau euch gleich alle um“

Bei der anschließenden Personalienfeststellung „bedrohte“ der 36-jährige Sennfelder die Beamten zudem auch noch mit den Worten „Wisst ihr eigentlich wer ich bin, ich hau euch gleich alle um“. Da er seine Worte auch noch mit einer bedrohlichen Angriffshaltung unterstrich, wurde der Amtsbekannte vorläufig festgenommen und in Sicherheitsgewahrsam genommen. Bei einem Pustetest erreichte er 2,40 Promille.

Der zweite Beschuldigte, ebenfalls kein Unbekannter bei der Polizei, machte am Donnerstag, kurz vor 2 Uhr, mit seiner Fingerattacke auf sich aufmerksam. Der 32-jährige Schweinfurter zeigte einem vorbeifahrenden Streifenfahrzeug in der Neutorstraße ebenfalls den ausgestreckten Mittelfinger. Die Beamten stoppten daraufhin sofort ihre Fahrt und nahmen die Personalien des Alkoholisierten auf. Danach entließen sie ihn wieder.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT