Symbolbild Schweinfurt
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Mit Pistole: Maskierter Mann überfällt Supermarkt

Angestellte bedroht

BAD KISSINGEN. Ein Unbekannter hat am Donnerstagabend nach Ladenschluss einen Supermarkt überfallen. Er bedrohte drei Angestellte mit einer Pistole und entkam mit mehreren tausend Euro Beute. Die Kripo Schweinfurt ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung und hofft dabei auch darauf, dass Passanten am Donnerstagabend etwas Verdächtiges beobachtet haben könnten.

In Lagerraum gesperrt

Drei Angestellte eines Lebensmittelmarktes im Riedgraben waren gegen 20.20 Uhr gerade dabei, im Büro die Schließung des Ladens vorzubereiten. Als die 48-Jährige wenig später vom Büro aus den Verkaufsraum betrat, traf sie dort auf einen maskierten Mann. Der Unbekannte bedrohte sie mit einer dunklen Pistole und drängte sie zurück ins Büro.

Dort forderte der Täter Bares von den drei Personen und ließ sich mehrere tausend Euro übergeben. Bevor er die Flucht antrat, fesselte er die 48-Jährige sowie einen 18 Jahre alten Mitarbeiter und sperrte den sieben Jahre älteren Angestellten in einen Lagerraum.

Als der Maskierte den Supermarkt verlassen hatte, befreiten sich die Geschädigten, die allesamt unverletzt waren, gegenseitig und riefen die Polizei.

Spurlos verschwunden

Die alarmierte Bad Kissinger Polizei leitete sofort mit Unterstützung weiterer Streifen von umliegenden Dienststellen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Bislang fehlt von Täter und Beute jedoch noch jede Spur.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

Er ist etwa 1,90 m groß und ca. 50 Jahre alt, hat eine schlanke Figur. Er war bekleidet mit einer dunkelblauen Jeans und einer schwarzen Stoffjacke. Sein Gesicht hatte er mit einer schwarzen Sturmhaube vermummt und zudem trug er schwarze Lederhandschuhe.

Die Schweinfurter Kripo hat die Sachbearbeitung übernommen und nimmt Hinweise von Zeugen entgegen.

Insbesondere wer am Donnerstag Verdächtiges beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Angaben machen kann, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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