Symbolbild Schweinfurt
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Abgabeverbot von E-Shishas und E-Zigaretten an Jugendliche

Ab 01.April nur noch an Erwachsene

Elektronische Zigaretten und Shishas dürfen künftig nur noch an Erwachsene verkauft werden. Das gilt auch für den Versandhandel. Das Jugendschutzgesetz wurde entsprechend geändert. Arbeitgeber dürfen weder Tabakwaren noch elektronische Zigaretten oder elektronische Shishas an Jugendliche weitergeben. Entsprechend sind Jugendschutzgesetz und Jugendarbeitsschutzgesetz angepasst worden. Ziel ist, junge Menschen besser vor gesundheitlichen Gefahren zu schützen. Beide Gesetzesänderungen treten am am 1. April in Kraft.

Studien belegen Gesundheitsrisiken

E-Zigaretten und E-Shishas – egal ob mit oder ohne Nikotin – haben in den Händen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. Rauchen ist nicht harmlos, auch wenn es nach Kaugummi schmeckt oder nach Melone riecht“, sagte Bundesernährungsminister Christian Schmidt.

„Mit diesem Abgabeverbot, mit der Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie, die im Februar 2016 im Bundestag beschlossen wurde und darüber hinaus dem von mir vorgelegten Außenwerbeverbot sowie dem weitgehenden Kinowerbeverbot haben wir nun ein Tabak-Präventions-Paket, das Deutschland im Verbraucherschutz einen großen Schritt nach vorne bringt“, so Schmidt weiter.

Elektronische Zigaretten und Shishas sind neuen Studien zufolge mit erheblichen Risiken für die Gesundheit verbunden, unabhängig davon, ob sie Nikotin enthalten oder nicht. Bei vielen wird eine Nikotinlösung eingeatmet. Aber auch bei vermeintlich harmlosen nikotinfreien E-Zigaretten und E-Shishas können die verwendeten Flüssigkeiten Krebs auslösen oder die Lungenfunktion beeinträchtigen. Außerdem kann der Gebrauch dazu verleiten, neue Reize zu suchen und auf nikotinhaltige E-Zigaretten oder herkömmliche Zigaretten umzusteigen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung.

 

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