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Symbolbild Schweinfurt
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Demo gegen Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen

Missbrauch nimmt zu

Der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen nimmt zu, in allen Branchen, ob Automobilhersteller, Schlachthöfe, am Bau, im Einzelhandel und in Krankenhäusern, in Schulen und Verkehrsbetrieben, so eine Pressemitteilung des DGB. „Die Kolleginnen und Kollegen werden schlechter bezahlt und behandelt als ordentlich Beschäftigte und zum Lohndumping missbraucht“, sagt DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching.

Gesetz gefordert

Der Gewerkschafter erinnert an Versprechungen der Bundesregierung und stellt fest: „Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD zugesagt den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit zu verhindern. Jetzt wurde das Vorhaben gestoppt und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bekommen nichts.“ Frank Firsching: „Wir brauchen jetzt ein wirksames Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträge und rufen deshalb dazu auf, am Samstag, den 9. April 2016 in München zu demonstrieren.“

Busse bringen zur Demo

„Wir lassen uns nicht spalten! Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen beenden,“ lautet das Motto der DGB Kundgebung ab 11 Uhr am Münchner Odeonsplatz. Die Gewerkschaften organisieren Busse zur Demo. Abfahrt ist am Samstag, den 9. April 2016 um 6.30 Uhr in der Geschwister Scholl Straße beim Humboldt-Gymnasium/Berufsschulzentrum. Anmeldung in den Schweinfurter Gewerkschaftsbüros.

Am Donnerstag, den 07. April um 19 Uhr findet bereits im Schweinfurter Naturfreundehaus das DGB Forum Unterfranken mit dem Titel „Stoppt den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit“ statt.

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Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Region Unterfranken.

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