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Symbolbild Schweinfurt
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Haftbefehl vollstreckt: Beamte finden scharfe Patronen

Mehrere Strafverfahren eingeleitet

SCHWEINFURT. Weil ein Amtsbekannter seinen Strafvollzug nicht angetreten hat, bekam er am Dienstagnachmittag unverhofften Besuch von der Polizei. Dabei fanden die Beamten nicht nur Rauschgift, sondern auch noch scharfe Patronen in dessen Wohnung. Mehrere neuerliche Strafverfahren sind jetzt eingeleitet worden. Der 37-Jährige wanderte anschließend in die Justizvollzugsanstalt ein.

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Ersatzhaft nicht abgewendet

Gegen 18 Uhr klingelten mehrere Beamte bei dem Schweinfurter in dessen Wohnung am Deutschhof. Mit dabei hatten sie einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Schweinfurt über eine Strafverbüßung von 80 Tagen. Ersatzweise konnte er durch die Zahlung von gut 4.000 Euro abgewendet werden, was dem Mann auf Grund begrenzter fiskalischer Mittel jedoch nicht möglich war.

Schon beim Betreten der Wohnung nahmen die Ordnungshüter deutlichen Marihuanageruch wahr. Deshalb wurde sofort ein Drogensuchhund hinzugezogen, was danach zur Auffindung und Sicherstellung von geringen Mengen Cannabissamen führte. Der Geruch selbst stammte von einem eben frisch gerauchten Bong.

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Scharfe Patronen

Bei der weiteren Durchsuchung fielen den Beamten noch scharfe sowie Übungspatronen des Kalibers 7,62 in die Hände. Wie die ersten Ermittlungen ergeben haben, hatte sich der Beschuldigte diese vermutlich während seiner Zeit bei der Bundeswehr widerrechtlich angeeignet.Die Patronen wurden selbstverständlich sichergestellt.

Gegen den Schweinfurter wird jetzt wegen Verstößen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz, dem Waffengesetz, Unterschlagung und dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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