Symbolbild Würzburg
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Verkehrsaktionstag Gurt und Handy

Tödlichen Verletzungen um min. 50% reduziert

SCHWEINFURT. In den letzten Jahren konnten sowohl steigende Zahlen in Hinblick auf Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht, als auch Zuwiderhandlungen gegen die Handynutzung im Straßenverkehr, verzeichnet werden.

Durch einen nicht angelegten Gurt könnten Gefahren von tödlichen Verletzungen um mindestens 50 Prozent reduziert werden. Die Anschnallpflicht ist angesichts des hohen Risikos bei einem Autounfall, selbst bei einer niedrigen Geschwindigkeit, verletzt zu werden, somit nicht zu unterschätzen.

Unfallrisiko sechsmal so hoch

Auch im Bereich der Handynutzung steigt das Unfallrisiko bis auf das sechsfache an. Ein Blick auf das Smartphone genügt, um bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 50 Kilometern innerhalb zwei Sekunden 30 Meter zurückzulegen. Das reicht, um etwa ein Kind zu übersehen, das plötzlich auf die Straße läuft. Die Folgen hieraus können lebensgefährlich sein.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurde daher ein Präventionskonzept ins Leben gerufen.

Im Rahmen eines Verkehrsaktionstages fanden am Montag umfassende Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet Schweinfurt statt.

Mehrere stationäre Kontrollstellen

Dabei wurden in der Zeit von 8 – 16 Uhr durch Kräfte der Polizeiinspektion Schweinfurt mehrere stationäre Kontrollstellen errichtet und auch mobile Verkehrskontrollen durchgeführt.

Hierbei wurden insgesamt 49 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht festgestellt.

Erschreckend zeigt sich dabei auch, dass noch sehr viele Autofahrer während der Fahrt ihr Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung benutzen und damit die anderen Verkehrsteilnehmer gefährden. Insgesamt 21 Verstöße verzeichneten hier die Beamten, welche allesamt zu einer Bußgeldanzeige mit einem Bußgeld von 60 Euro plus Gebühren führten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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