Symbolbild Würzburg
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Verkehrsaktionstag Gurt & Handy der Polizei Schweinfurt

Tödliche Gefahr

SCHWEINFURT. In den letzten Jahren konnten sowohl steigende Zahlen in Hinblick auf Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht als auch Zuwiderhandlungen gegen die Handynutzung im Straßenverkehr verzeichnet werden.

Durch einen nicht angelegten Gurt könnten Gefahren von tödlichen Verletzungen um mindestens 50 Prozent reduziert werden. Die Anschnallpflicht ist angesichts des hohen Risikos bei einem Autounfall, selbst bei einer niedrigen Geschwindigkeit verletzt zu werden, somit nicht zu unterschätzen.

Auch im Bereich der Handynutzung steigt das Unfallrisiko bis auf das 6-fache an. Ein Blick auf das Smartphone genügt, um bei 50 Kilometern innerhalb zwei Sekunden 30 Meter zurückzulegen. Das reicht, um etwa ein Kind zu übersehen, das plötzlich auf die Straße läuft; die Folgen hieraus können lebensgefährlich sein.

Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wurde daher ein Präventionskonzept ins Leben gerufen. Im Rahmen eines Verkehrsaktionstages fanden am Dienstag umfassende Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet Schweinfurt statt.

Dabei wurden in der Zeit von 6 – 14 Uhr durch Kräfte der Polizeiinspektion Schweinfurt mehrere stationäre Kontrollstellen errichtet sowie mobile Verkehrskontrollen durchgeführt.

Hierbei wurden insgesamt 19 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht festgestellt.

Viele mit Handy am Steuer

Erschreckend zeigt sich dabei auch, dass noch sehr viele Autofahrer während der Fahrt ihr Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung benutzen und damit die anderen Verkehrsteilnehmer gefährden.

Insgesamt 14 Verstöße verzeichneten hier die Beamten, welche allesamt zu einer Bußgeldanzeige mit einem Bußgeld von 60 Euro plus Gebühren führen. Im Zuge dieser Kontrollaktion wurde auch auf „Rotlicht“ – Verstöße geachtet.

Hierbei wurden insgesamt sechs Fahrzeugführer dabei ertappt, wie diese bei Rotlicht in die Kreuzungen einfuhren. Dies führt nun bei vier Verkehrsteilnehmern zu einem Bußgeld von 90 Euro und einem Punkt in Flensburg.

Die beiden anderen Fahrzeugführer müssen sogar mit einem Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen, da bei ihnen die Rotphase bereits länger als eine Sekunde andauerte.

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