Symbolbild Schweinfurt
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Geld im Urlaub – Zahlungs- und Sicherheitstipps für die Reise

Mix aus unterschiedlichen Zahlungsmittel sinnvoll

Für viele von uns steht der Urlaub kurz bevor – damit im Reiseland finanziell auch alles glatt geht, hat Nadine Schemmel, Filialdirektorin der Sparkasse Schweinfurt, die wichtigsten Infos zum Thema „Geld im Urlaub“ für uns zusammengefasst.

Je nach Zielland und Reisedauer ist im Auslandsurlaub ein Mix aus unterschiedlichen Zahlungsmitteln sinnvoll. Insbesondere am Anfang der Reise sind für kleinere Ausgaben meist rund 200 Euro Bargeld in Euro oder Landeswährung ausreichend. Vor Reisen in Länder mit stabilen Wechselkursen (z. B. Schweiz) lohnt sich erfahrungsgemäß der Umtausch zu Hause. In Ländern mit schwankenden Umtauschkursen (z. B. Türkei) ist es vor Ort oft günstiger.

Mit welchen Karten wo bezahlen

Bank- oder SparkassenCards mit dem „Maestro“-Zeichen werden in vielen Ländern rund um den Globus akzeptiert. Die Bezahlfunktion für das Ausland muss jedoch bei einigen Kreditinstituten vorher freigeschaltet werden. Karten mit „V-Pay“-Logo sind dagegen schwerpunktmäßig nur in Europa verwendbar.

Mit der Kreditkarte bezahlt man weltweit bargeldlos. Für Bargeldabhebungen ist die PIN notwendig –
teilweise auch beim Bezahlen. Die Gebühren können je nach Bank oder Sparkasse unterschiedlich sein. Für eine genaue Auskunft wendet man sich am besten direkt an das eigene Kreditinstitut.

Zahlungsmittel getrennt aufbewahren

Aus Sicherheitsgründen ist es empfehlenswert, mehrere Geldquellen parat zu haben. Ratsam ist je nach Reiseziel und -dauer eine Mischung aus Bargeld, Bank- oder SparkassenCards und Kreditkarte. Vor der Reise sollte ggf. Rücksprache mit der Sparkasse oder Hausbank gehalten werden, ob die Karten für den Einsatz im Ausland geeignet sind. Nicht überall auf der Welt sind Geldautomaten problemlos verfügbar. Daher sollten Sie sich bei Reisen in entlegene Gegenden vorher über mögliche Standorte von Automaten informieren. Eine getrennte Aufbewahrung der verschiedenen Zahlungsmittel sorgt dafür, dass im Falle eines Diebstahls nicht gleich alle Geldmittel weg sind.

Wichtige Infos bei Kartenverlust

Zudem ist es empfehlenswert, einen Notfallplan für den Verlust von Bargeld und Karten zu haben:

  • Karten sofort sperren lassen. Die Sperrrufnummern sollten im Vorfeld bei Ihrer Sparkasse oder Bank erfragt und notiert werden. Sie finden diese in der Regel auch auf der Rückseite Ihrer Karte. Die zentrale Sperrrufnummer +49 116 116 ist außerdem rund um die Uhr erreichbar.
  • Anzeige bei der örtlichen Polizei erstatten. Oft verlangen Kreditinstitute und Versicherungen eine Bestätigung des Diebstahls, wenn entstandene Schäden reguliert werden sollen.
  • Gegebenenfalls Reiseveranstalter informieren. Dieser kann oft weiterhelfen, wenn Geld von Familien und Freunden transferiert werden muss.
  • Für Kreditkarteninhaber gibt es meistens einen Reisenotfallservice: kurzfristige Bargeldbeschaffung und eine Ersatzkarte im Notfall.
  • Familie und Freunde kontaktieren. Über Geldtransfer-Dienstleister können gegen Gebühren zeitnah Beträge transferiert und vor Ort ausgezahlt werden.
  • Wenn auch Ausweisdokumente weg sein sollten: wenden Sie sich an die Deutsche Botschaft. Sie hilft bei der Erstellung von Ausweisdokumenten.
  • Finanzielle Beihilfen werden im Nachhinein zurückgezahlt. Für Kreditkarteninhaber gibt es in diesem Fall oft eine Servicehotline, die Hilfe leistet.

Die Sparkasse Schweinfurt wünscht eine erholsame und sorgenfreie Urlaubzeit!

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